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Leserbrief

300 Jahre Fürstentum Liechtenstein

Werner Bieberschulte,Vorsitzender BürgergenossenschaftGünther Kranz,Gemeindevorsteher | 11. Juli 2017

Hängebrücke

In einem Leserbrief vom 8. Juli 2017 wirft Karin Pfister dem Vorstand der Bürgergenossenschaft sowie den Organen der Gemeinde Eschen vor, dass sie und weitere Bürgergenossen an der Genossenschaftsversammlung vom 31. Mai 2017 bei der Abstimmung über die Bodenverfügbarkeit für die geplante Hängebrücke über den Tisch gezogen wurden.
Hierzu werden folgende Ausführungen gemacht: Gemäss Statuten müssen den Mitgliedern der Bürgergenossenschaft 14 Tage vor der Versammlung die Traktanden bekannt gegeben werden. Der Vorstand der Bürgergenossenschaft hat zusätzlich zur Traktandenliste ein mehrseitiges Informationsblatt mit Erläuterungen zum Projekt verschickt. Diese umfassende Kommunikation ermöglichte es, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich eine Meinung zu bilden.
An der Genossenschaftsversammlung wurde mittels einer ausführlichen Präsentation in Wort und Bild informiert. In die besagten Unterlagen kann jederzeit Einsicht genommen werden. Der Entscheid der Bürgergenossenschaft Eschen war nur ein erster Schritt von mehreren. Zuerst musste die Bodenverfügbarkeit mit der Bürgergenossenschaft Eschen geklärt werden, bevor der weitere Prozess in Angriff genommen werden konnte. Hätte man die Bürgergenossenschaft nach dem Landtag entscheiden lassen, hätte man das Pferd von hinten aufgezäumt.
Ausserdem fand am 31. Mai eine angeregte und längere Diskussion statt, bei der die Argumente ausgetauscht und diskutiert wurden. Erst nachfolgend erfolgte eine schriftliche Abstimmung über die klare Frage: «Wollt ihr der Belastung der Gampriner Parzelle Nr. 2 mit einer Grunddienstbarkeit zustimmen und den Vorstand ermächtigen, den definitiven Vertrag zu unterzeichnen?» Eine grosse Mehrheit von über 80 Prozent der Stimmberechtigten hat diese Frage mit «Ja» beantwortet.
Der Dienstbarkeitsvertrag wird vom Vorstand nur unterzeichnet, wenn alle Gemeinden und der Landtag dem Projekt zustimmen. Weder die Bürgergenossenschaft noch die Gemeinde Eschen entscheiden alleine über den Bau der Hängebrücke.
Die gemachten Vorwürfe sind nicht nachvollziehbar und haltlos. Sie werden auch in aller Form entschieden zurückgewiesen.

Werner Bieberschulte,
Vorsitzender Bürgergenossenschaft
Günther Kranz,
Gemeindevorsteher

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