Leserbrief

Anmerkung der Redaktion

redaktion@volksblatt.li | 14. Oktober 2017

Vom «Volksblatt» mit dem Vorwurf konfrontiert, Urheber des obigen Zitates zu sein, nimmt Regierungsrat Mauro Pedrazzini wie folgt Stellung: «Dieses angeblich wörtliche Zitat ist eine phantasievolle Zusammenstellung von Aussagen, die ich bei verschiedenen Gelegenheiten gemacht habe. Das Zitat ist also falsch.» Gefragt nach den Einnahmen aus Wirtschaftlichkeitsverfahren antwortete Regierungsrat Pedrazzini an der Medienkonferenz zur Bekanntgabe der Krankenkassenprämien 2018 vom 2. Oktober 2017 wörtlich: «Was wünschen wir uns? Wir wünschen uns eigentlich nicht hohe Einnahmen aus den Wirtschaftlichkeitsverfahren. Wir wünschen uns wenige Wirtschaftlichkeitsverfahren. Es wurde oft kritisiert im Landtag, dass sie in der ganzen Schweiz nur Null-Komma-Irgendwas Prozent der Gesundheitskosten wieder zurückholen. Das ist ja gut. Das wäre wie wenn man einen Radar aufstellt und man freut sich, dass man hohe Einnahmen hat. Das heisst doch, die rasen wie die Sau! Wenn man einen Radar aufstellt neben einer Schule, dann will man eigentlich geringe Einnahmen, man will, dass die Leute langsam fahren, und genauso ist es hier. Man stellt den Radar auf und man will, dass die Leute wissen, wenn ich zu schnell fahre, dann kostet es. Und darum fahre ich auch nicht zu schnell.»


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