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Leserbrief

Scheinheilige wollen die Kirche zerstören

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 4. Oktober 2017

Glaube

Dass man die Kirche zerstören will – unter dem Deckmantel von Modernismus und Humanismus – ist eine Tatsache. Man lese etwa die grossartige Schrift «Pascendi Dominici gregis» des heiliggesprochenen Papst Pius X. Man höre sich die äus-serst wichtigen Tondokumente (Interviews) mit dem Vatikanexperten und Priester Malachi Martin (1921–1999) an (auf youtube.com). Realitätsverweigerer wollen nicht wahrhaben, dass weltweit dunkelste Kräfte innerhalb der Kirche ihr Unwesen treiben. Deren Ziel: Zerstörung der Kirche. Die Welt befindet sich in einer Verblendung. Aber gottlob: Der Bibelvers «die Mächte der Unterwelt werden sie [die Kirche] nicht überwältigen» (Matth. 16,18), verspricht uns: Die Kirche (= das Gute, der mystische Leib Christi) wird – trotz übelsten Versuchen von Seiten des Scheinguten (= des Bösen!) – letztlich nicht besiegt werden können!
Wie reagieren die meisten Medien, wenn ein rechtschaffener konservativer (!) Geistlicher (bezüglich irgendeiner Kleinigkeit) eine politisch nicht genehme Position vertritt? Sie poltern und verleumden. So wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Um dem Ruf der konservativen Kirche zu schaden. Und um so die modernistische Kirchenzerstörungs-Agenda voranzutreiben.
Doch im aktuellen Fall versuchten die meisten Medien, aus einem riesigen Elefanten eine Mikromücke zu machen: Kürzlich wurde ja ein gewichtiger, offener Brief direkt an den Papst gerichtet. Titel dieser (den Tatsachen folgenden!) 27-seitigen Schrift: «Zurechtweisung [von Papst Franziskus] wegen der Verbreitung von Häresien [Irrlehren]» (siehe www.katholisch-bleiben.de). Unterzeichnet von über 60 konservativen Katholiken aus 20 Ländern, darunter ein Bischof, mehrere Priester und über 20 Professoren. Eine gigantische Wahrheitsbombe. Von der man paradoxerweise kaum etwas zu hören bekam. So funktioniert die modernistische Medien-manipulation.
Man muss sich fragen, weshalb sich etwa das «Volksblatt» dieses Themas erst gar nicht annahm. Ja, da wurde dieses riesengrosse Ereignis in ein (scheinbares) Nichts transformiert. Also komplett ignoriert. Und man tut weiterhin so, als sei Papst Franziskus ein vertrauenswürdiger Führer der katholischen Kirche.
Die Unterzeichner dieser Zurechtweisung («Correctio») hatten dem Papst zurecht sieben Irrlehren zur Last gelegt. Pingelige Pharisäer-Heuchelei? Nein, eine grossartige, ehrliche Aktion mutiger Menschen, welche die Kirche nicht zerstört sehen wollen. Denn man weiss: Ein gigantischer Dammbruch beginnt immer mit scheinbar harmlosen kleinen Rissen.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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