Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Richtigstellung zum Leserbrief von Agnes Dentsch

Liechtensteiner Patienten-organisation LIPO | 14. Mai 2016

Patientenorganisation

Betreff des Leserbriefs von Frau Dentsch vom 12. Mai nimmt die Liechtensteiner Patientenorganisation LIPO gerne wie folgt Stellung:
Genau wie die SPO (Schweizer Patientenorganisation) versucht die ­LIPO, ihre Erfahrungen aus der Praxis mit den Anliegen und Problemen ihrer Klienten in unser Gesundheitssystem einzubringen, natürlich auch in einem sachpolitischen Prozess. Entgegen der Aussage von Frau Dentsch muss selbstverständlich nicht bei jeder Anfrage bereits auch schon eine Vollmacht erteilt werden. Wenn wir allerdings für unseren Klienten tätig werden und Auskünfte bei Versicherungen, Ärzten etc. einholen müssen, geht das selbstverständlich aus datenschutzrechtlichen Gründen nur mit einer Vollmacht. Das ist auch bei der SPO nicht anders.
Aus der Formulierung, dass es sich bei der Liechtensteiner Patientenorganisation weder um Ärzte noch um Rechtsanwälte handelt, die dem Klienten gegenüber fachspezifische Auskünfte erteilen können, zu schliessen, dass es bei der LIPO keine Fachleute gibt, die kompetente und verlässliche Auskünfte geben können, ist schlicht falsch. Dies hätte Frau Dentsch aus unserer Homepage entnehmen können. Für spezifische juristische oder medizinische Fragen steht der LIPO jeweils ein erfahrener Jurist bzw. Arzt zur Verfügung. Klienten werden im Bedarfsfall an diese verwiesen, wie das im Übrigen auch bei der SPO nicht anders gehandhabt wird. Deswegen wird auch bei der SPO gleich zu Beginn einer Beratung nach einer allfällig vorhandenen Rechtschutzversicherung gefragt.
Der überwiegende Anteil der Anfragen an die LIPO betrifft jedoch versicherungstechnische Fragen, wenn etwa die Krankenversicherung Leistungen, wie z.B. Taggeldzahlungen einstellt. Versicherungstechnische Anfragen können meist von der ­LIPO selbst kompetent erledigt werden. Wenn hingegen der Rechtsweg beschritten werden muss, empfehlen wir den Beizug eines Rechtsanwalts (an diesen Kosten können sich die LIPO wie auch die SPO nicht beteiligen).
Die LIPO weist auch gerne darauf hin, dass sie für alle in Liechtenstein Versicherte tätig wird, auch in der Schweiz, solange es sich um eine versicherungsrechtliche Fragestellung handelt. Handelt es sich hingegen um ein medizinisches Problem, etwa einem vermuteten Behandlungsfehler in einer Klinik in der Schweiz, ist die SPO zuständig. Hier vermitteln wir gerne den Kontakt zur SPO.
Selbstverständlich müssen der SPO ihre Leistungen vergütet werden, hat sie doch verschiedene fest angestellte Mitarbeiter. Auch die LIPO muss für ihre Leistungen ein geringes Entgelt einfordern, allerdings können wir viele und gerade telefonische Fragen gratis erledigen, da der Grossteil der Arbeit ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet wird.
Die jährlich rund 80 zur Zufriedenheit unserer Klienten erledigten Patientenanfragen sind unseres Erachtens Antwort genug auf die Frage, ob es die LIPO braucht.

Liechtensteiner Patienten-
organisation LIPO

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung