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Leserbrief

Warum eine Brücke? Ich bin dafür weil, ...

Willy Marxer, Schwarze Strasse 4, Eschen | 11. September 2017

Jubiläumsbrücke

Die Jubiläumsbrücke soll ein weithin sichtbares Zeichen gegen das kollektive Vergessen sein. Damit wir ein Jubiläum nicht «nur» feiern, sondern damit wir nie vergessen, in welcher vergleichsweise heilen Welt wir hier friedlich leben dürfen, ohne Krieg, seit Generationen, ohne Naturkatastrophen wie andernorts aktuell, wirtschaftlich vorbildlich aufgestellt, sozial gesichert, politisch stabil, mit freier Meinungsäus­serung. Wie kann man Dankbarkeit dafür besser und schon von Weitem sichtbar zum Ausdruck bringen? Die Jubiläumsbrücke hat dafür den völlig richtigen Platz.
Es frage sich doch jeder selbst: Wie präsent sind mir Jubiläen aus der Vergangenheit geblieben? Welches Symbol erinnert mich an 300 Jahre Unterland (1999), 300 Jahre Oberland (2012), 200 Jahre Souveränität (2006) etc.? Schon fast vergessen? Die Jubiläumsbrücke kann an diesem Standort niemand vergessen, schon wegen ihrer bewegten Vorgeschichte.
Tja – und da meldete sich doch am letzten Mittwoch bei der offiziell geführten Standortbesichtigung der künftigen Brücke noch ein Gegner zu Wort. Den störte «dieser Strich in der Landschaft» auf einer vom Gemeindeförster gezeigten Fotomontage, d. h., die künftige Brücke sieht er quasi als Umweltsünde. Du meine Güte, das sind Argumente …!

Willy Marxer,
Schwarze Strasse 4, Eschen

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