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Leserbrief

Gefährliche Schritte nach links

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 12. Mai 2016

Stimm- und Wahlrecht

Bei aller Liebe sei mir die Aussage erlaubt: Nein zur Einführung des Stimm- und Wahlrechts für liechtensteinische Staatsangehörige im Ausland. Und zwar nicht aus Intoleranz, sondern weil ein solches Stimm- und Wahlrecht für Liechtensteiner im Ausland ein weiterer Schritt «nach links» wäre – Richtung diktatorische Weltregierung. Denn: Es wäre wahrscheinlich, dass Liechtensteiner im Ausland grösstenteils leider jeweils im Sinne der gefährlichen Globalisierung abstimmen würden – zwar ohne üble Absicht, doch letztlich mit fatalen Folgen für Liechtenstein bzw. dessen Souveränität.
Falls man jetzt argumentiert, der prozentuale Anteil an Liechtensteiner Wählern im Ausland wäre klein und hätte daher nur einen geringen Einfluss auf unsere Angelegenheiten, dann sei hier erwidert: Seit Jahren geht Liechtensteins Politik zahlreiche (globalisierende) Schritte nach links. (Wobei sie jeden Schritt in diese Richtung fatalerweise für sinnvoll zu halten scheint.) Dadurch bewegt man sich auf eine Weltregierung zu. Und jeder Schritt in Richtung dieser Weltdiktatur ist einer zu viel.
US-Aussenminister John Kerry richtete am 6. Mai 2016 während einer Rede in der Northeastern University folgende Worte an die Zuhörer: «Sie befinden sich gerade in einem Übergang in eine komplexe Welt ohne Grenzen.» (Pete Kasperowicz, www.washingtonexaminer.com, 6. Mai 2016) Zeit aufzuwachen. «Komplexe Welt ohne Grenzen» heisst letztlich: «Neue Weltordnung» inklusive schauderhafte Weltregierung. John Kerrys Worte wurden von Radiomoderator Alex Jones folgendermassen kommentiert: «(Das Thema) Weltregierung wird uns jetzt ganz unverhüllt aufgetischt […] Seid ihr euch der Machtergreifung bewusst? […] Ich habe euch (diesbezüglich) gewarnt.» (Alex Jones Channel, Youtube.com, 8. Mai 2016) Das, was vor ein paar Jahren noch als irrsinnige Verschwörungstheorie galt, ist dabei, sich zu bewahrheiten.
Ja, wo sind unsere Landesverteidiger? Wo sind die Politiker, die auf das oftmals taktisch-verdrehte, heuchleriche, selbstzerstörerische «Toleranz-Geschwafel» mit christlicher Heimat-Verbundenheit antworten? Wer das eigene Land bzw. dessen Souveränität schützt und verteidigt, ist dadurch noch lange nicht intolerant.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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