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Leserbrief

Zwangsenteignung durch die Regierung

Thomas D. Hasler,Lehenwies 3, Balzers | 6. Mai 2016

«Äule-Neugüeter»

Der Erlass der Verordnung über das Grundwasserschutzareal «Äule-Neugüeter» in Balzers kommt einer Zwangsenteignung durch die Regierung und somit durch das Land Liechtenstein gleich. Trotz massiver Einsprüche der Grundeigentümer, der Bauern und der Bürgergenossenschaft hält die Regierung an ihrem Vorhaben fest – und dies ungeachtet davon, dass die in Liechtenstein bereits bestehenden vier Grundwasserschutzareale aus heutiger Sicht ausreichend wären.
Solch ein Vorgehen ist zum Beispiel aus China bekannt, wo für diverse Projekte ganze Dörfer umgesiedelt werden. Ungeachtet, dass solche Massnahmen immense Eingriffe in die Rechte der Bevölkerung darstellen, werden diese zumindest mit dem «neuen Dorf» entschädigt.
Wie schaut dies nun in Balzers aus? Werden die enteigneten Grundeigentümer entschädigt?
Ich denke, eine Grosszahl der Balzner Bürger sind, so wie viele Liechtensteiner, an einem nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen interessiert, was sich auch am in den Vorabklärungen befindlichen Windenergieprojekt zeigt.
Dazu fällt mir folgendes Sprichwort ein: Der Krug (Regierung) geht solange zum Brunnen (Balzers), bis er bricht.
Hoffen wir nur, dass das Windenergieprojekt eine Chance bekommt und sich die Balzner Bürger nicht schon genug geschröpft fühlen.

Thomas D. Hasler,
Lehenwies 3, Balzers

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