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Leserbrief

Nochmals verweigert

Hans Gassner,Austrasse 28, Vaduz | 6. Mai 2016

Handschlag-Debatte

Handschlagsverweigerungen an Frauen ist in Europa ein klarer Gesetzesverstoss. In Vorarlberg haben sich vier Schülerinnen für diesen Religionslehrer eingesetzt und haben bereits 5900 Unterschriften gesammelt und nehmen den Pädagogen in Schutz. Herr Kutlucan sei mehr als nur ein Pädagoge. Er besitze weitaus eine höhere fachliche Qualifikation, als es bei den meisten Pädagogen in den von den Medien genannten Schulen der Fall sei. Sie schreiben von falschen Unterstellungen und werfen dem Landesschulrat vor, diese Dinge bisher nicht berücksichtigt zu haben. Eine Qualifikation hat mit einer Handschlagsverweigerungen absolut nichts zu tun. Es sei eine Missachtung der Menschenrechte, ihn aufgrund der Verweigerung des Handschlages gegenüber Frauen von der Schule zu suspendieren, so die vier Schülerinnen. Ich möchte hier festhalten, dass eine Handschlagverweigerung gegen Frauen eine Missachtung der Menschenrechte ist, hier braucht es keine grosse Erklärung. Es muss einmal klargestellt werden, der Religionslehrer und die vier Schülerinnen haben sich an die in Europa geltenden Gesetze zu halten. Hier gibt es kein Wenn und Aber. Ich unterstütze die Schullandesrätin, dass es in dieser Sache kein Kompromiss gibt. Das Verhalten von Herrn Ömer Kutlucan bezüglich Handschlagsverweigerung ist ganz klar ein Gesetzesverstoss. Ein Lehrer ist in seiner Vorbildwirkung zur Einhaltung der hier geltenden Werte verpflichtet. Die Gleichstellung von Mann und Frau ist ein westlicher Wert unserer Gesellschaft. Gegen diesen Wert verstösst dieser Lehrer durch sein Verhalten. Dass die Schullandesrätin Frau Bernadette Mennel die Abberufung des Lehrers fordert – damit setzt Sie ein wichtiges Zeichen für Europa und die Zukunft. Weiter so!

Hans Gassner,
Austrasse 28, Vaduz

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