Leserbrief

Handschlag verweigert

Hans Gassner,Austrasse 28, Vaduz | 3. Mai 2016

Diskriminierung

Wie durch die Auslandpresse bereits übermittelt wurde, wurde im Kanton Basel-Land und in Bregenz aus religiösen Gründen den Frauen der Handschlag verweigert. Das ist nicht nur eine grobe Missachtung der geltenden Werte, sondern auch ein Ablehnung der Gleichheit von Mann und Frau. Ich sage nur, bei solchen Verstössen gäbe es in der Privatwirtschaft nur zwei Möglichkeiten: entweder die Kündigung oder fristlose Entlassung. Man muss sich einmal vorstellen, Jugendliche weigern sich, weiblichen Lehrerinnen die Hand zu reichen. Wir leben in Europa und da gelten andere Gesetze. Die Sendung «10 vor 10» hat berichtet, dass der Direktor nicht einfach nachgegeben, sondern einen Kompromiss geschlossen hat – und zwar folgenden: Die beiden Schüler dürfen jetzt auch den männlichen Lehrern nicht mehr die Hand geben. Mit diesem Kompromiss sei die Diskriminierungsfrage beseitigt. Die Diskriminierungsfrage ist mit diesem Kompromiss noch lange nicht beseitigt. Das ist erst der Anfang der Forderungen. Wir dürfen bei solchen Angelegenheiten auf keinen Fall einknicken; wer das macht, hat bereits verloren. «Wehret den Anfängen»: Dieses Sprichwort hat heute noch seine Gültigkeit.
Für mich ist diese Angelegenheit mehr als bedenklich. Es wäre auf jeden Fall besser, im Nahen Osten den Islam zu unterstützen, als die muslimische Immigration nach Europa zu fördern. Der ungarische Regierungschef Orban sagte einmal, in unserem Land werden keine Islamisten aufgenommen, der Islam ist eine abendländische Kultur, die keinen Platz in Europa hat. Die europäischen Politiker müssen zusammenstehen und den Rechtsstaat mit allen Mitteln verteidigen. Wohin führt Europa, wenn die Politiker in Europa nicht wach werden?

Hans Gassner,
Austrasse 28, Vaduz

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