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Leserbrief

Kita-Gefahr

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 26. April 2016

Kinderbetreuung

Den aktuell in den Kindertagesstätten (Kitas) Liechtensteins Tätigen sei hier in keiner Weise Übles unterstellt. Doch einige warnende Bemerkungen zum Thema seien erlaubt.
In der Zeitschrift namens «Zeitenschrift» findet sich in der Nr. 54 von 2007 ein interessanter Text von Ursula Seiler mit dem treffenden Titel «Kindertagesstätten: Die Enteignung der Familie». Korrekterweise heisst es dort: «Nicht zufällig waren es die kommunistischen und sozialistischen Länder, die ihre Kinder als Erste in Kindertagesstätten verbannten.» Es wird im Artikel aus Karl Marx’ berühmt-berüchtigten kommunistischen Manifest zitiert: «Wir Kommunisten entreissen die Erziehung […], indem wir an die Stelle der häuslichen Erziehung die gesellschaftliche setzen» (Dietz Verlag Berlin 1970, S. 63).
Lunacharski, der Kommissar für die Erziehung in der ehemaligen Sowjetunion (UdSSR), forderte, die Eltern mittels Kitas folgendermassen zu täuschen, Zitat: «Unsere jetzige Aufgabe ist die Zerstörung der Familie und die Ablösung der Frau von der Erziehung ihrer Kinder. Es wäre allerdings eine [taktische] Dummheit, wenn man die Kinder mit Gewalt von den Eltern trennen würde. Doch wenn wir in unseren Gemeinschaftshäusern gut vorbereitete Abteilungen für Kinder organisiert haben […], ergibt sich zweifellos, dass die Eltern ihre Kinder von allein dorthin senden werden, wo sie durch medizinisch und pädagogisch qualifiziertes Personal überwacht [!] sind.» (Zitiert in: Geiger II. Kent, Die Familie und Ehe in England, Ed. Pelican, London, 1973.). Erwähnenswert, dass in der ehemaligen DDR-Diktatur 80 Prozent der Kleinkinder meist schon einige Monate nach der Geburt in Krippen («Kitas») indoktriniert wurden.
Ist das grässliche kommunistische Gedankengut Vergangenheit? Leider nein. So fordert Melissa Harris-Perry, Professorin der politischen Wissenschaften an der Tulane Universität (USA), am 8. April 2013 im einflussreichen US-amerikanischen Nachrichtensender MSNBC allen Ernstes: «Wir müssen unsere gewissermassen private Vorstellung, dass Kinder ihren Eltern oder ihren Familien gehören, hinter uns lassen und begreifen, dass Kinder ganzen Gemeinden gehören.» Anti-christliche, staatlich-politische Kinder-Indoktrination samt «Gender-Wahl» eingeschlossen.
Wir werden in Zukunft nicht behaupten können, wir hätten von allem nichts gewusst. Die Weltsituation kann sich ruckzuck ändern. Falls der Staat Liechtenstein Kitas (mehr und mehr) fördert, ebnet er dadurch dem heranrollenden schauderhaften, totalitären Kontrollsystem namens «Neue Weltordnung» den Weg.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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