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Leserbrief

Wohnungseigentumsförderung für den Mittelstand

Personalverband öffentlicherVerwaltungen Liechtensteins (PVL) | 10. März 2016

Vorstoss der Freien Liste

Wir vonseiten des Personalverbandes Öffentlicher Verwaltungen Liechtensteins (PVL) begrüssen den Vorstoss der Freien Liste, das in der Schweiz seit 1995 erfolgreich eingeführte Modell der «Wohneigentumsförderung mit Mitteln aus der 2. Säule (WEF)» auch in Liechtenstein einführen zu wollen. Insbesondere, da die Kindersubventionen im staatliche Förderungsmodell «Eigenheim» seit 1. 1. 2015 abgeschafft wurden. Mit diesem Vorstoss soll eine innovative Lösung für eine breite Bevölkerungsgruppe ermöglicht werden. Es soll auch in Liechtenstein möglich sein, mittels der angesparten Mittel der beruflichen Vorsorge (Pensionskasse), selbst bewohntes Eigentum zu erwerben. Diese Möglichkeit wird in der Schweiz schon seit 1995 eingesetzt, um die Eigentumsquote entsprechend zu erhöhen – mit Erfolg! Denn auch weniger gut verdienende Arbeitnehmer und insbesondere Familien können so Eigenheim realisieren, ohne dass der Staat Steuergelder investieren müsste. Darüber hinaus hätten die Versicherten einen direkten Nutzen aus ihren Vorsorgevermögen, in welchen sie in der Folge «wohnen» könnten. Natürlich gilt es auch hier, die Risiken zu beachten, denn jeder Vorbezug schmälert letztlich die zu erwartende Rentenleistung. Dies setzt eine gute Planung voraus, denn die finanzielle Belastung im Alter und die erzielbare Rentenleistung sollten möglichst in Einklang stehen. Die finanzielle Belastung im Alter kann jedoch mittels Bildung von Eigenheim anstelle der Miete und/oder durch die Reduktion der Hypothekarschuld entsprechend reduziert werden. Wir sagen: Daumen hoch – eine umsetzbare Innovation!

Personalverband öffentlicher
Verwaltungen Liechtensteins (PVL)

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