Leserbrief

«Brückenschlag» zwischen Unter- und Oberland!

Kurt Alois Kind,Essanestrasse 164, Schellenberg | 28. August 2017

Landesspital

Baut neben das Medicnova-Privatkrankenhaus eine neue Landesspital-Filiale, die «alle Stückln spielt» und unsere Bevölkerung bei der Wahl der medizinischen Nahversorgung nicht in die «Nachbarländer» führt! Das ist eine soziale Brücke zwischen Ober- und Unterland, die jedem dient!
Die neuen Forderungen des Landesspitals von 2,5 Millionen Franken, damit eine Schliessung verhindert wird, lösen die Misere doch nicht! Die Politiker haben einen Neubau schon einmal zu verhindern gewusst – und das Volk soll das mit einem neuen politischen «Flickwerk» ausbaden?
Das Privatspital nimmt der Landesinstitution keine Patienten weg, gehen doch dorthin bis jetzt nur diejenigen, die in Vaduz keinen Platz bzw. keine passende Versorgung finden. Die Spitäler haben bis jetzt nicht die gleichen Fachbereiche, daher ist es kein Konkurrenzunternehmen. Der Ball kann der Medic­nova nicht einfach zugespielt werden, nur dass bestimmte Politiker mit reinem Gewissen dastehen wollen! Sie haben diese «Spitalschande» provoziert, dass es ein Privatspital gibt! Es wird Zeit, dass ein fähiger kommunikativer Politiker das Ruder in die Hand nimmt, der mit der neuen, jetzt bestehenden Situation rund um die Medicnova umgehen kann.
Dass die Privatklinik in Bendern nun mit einem Unfall-Notfalldienst die Probleme abfangen wird, ist visionär logisch, rettet aber die Gesamtsituation in unserem Land mit knapp 37 000 Einwohnern langfristig nicht. In « Synergie» mit der Medic­nova muss daneben eine neue Landesspital-Filiale mit Geriatriezentrum entstehen, die dann eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen den beiden Häusern und deren Fachbereichen gewährleistet! Das ist die Aufgabe unserer Politiker, die bis heute noch immer nicht ihren politischen Auftrag erfüllt haben!
Helfende soziale Gedanken, «übriges» Geld in der Dritten Welt einzubringen, sind wunderbar, da bin ich immer dafür. Aber: Wo bleibt der soziale Gedanke im eigenen Land?
Die jüngsten und ältesten Liechtensteiner warten seit Jahren auf Kinderbetreuungsplätze (z. B. « Unterländer Kinderbetreuungszentrum»)
sowie eine dringend notwendige Altersversorgung.
Mit guter Kommunikation ist es möglich, diese neue Landeskrankenhaus-Filiale zur 300-Jahr-Feier zu eröffnen, damit nicht mehr weiter über eine «sinnlose durchhängende Hirnbrücke» diskutiert wird – welche Freude!
Donat Oehri, Vorsteher von Gamprin, ist der «Einzige», der dieses Projekt kommunizieren und als Mediator realisieren kann!

Kurt Alois Kind,
Essanestrasse 164, Schellenberg

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