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Leserbrief

Eisbär oder Teddybär?

Jo Schädler, Eschnerstrasse 64, Bendern | 11. Februar 2019

Die Dramatik des Klimawandels darzustellen, musste ein Eisbär herhalten. Man munkelt jedoch, der war ausgestopft. So hätte man also auch einen Teddybären nehmen können. Denn Teddybären sind wegen dem Klimawandel ja auch vom Ausstreben bedroht. Schon Kleinkindern werden heute kein Bärchen, sondern elektronische Verdümmerchen in die Windeln gestopft, um ihnen schon früh die Vorzüge der global vernetzten Gierwelt einzugravieren. Die Welt ist zu einem Konsummonster verkommen, manche nennen das Fortschritt, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. Die Erde, vor 50 Jahren bei 3,6 heute 7,6 wird in nochmal 50 Jahren 12 oder noch mehr Milliarden hungrige Mägen stopfen müssen. Jedes Jahr 80 Millionen mehr. Die globale Industrie freut sich darüber, denn Mägen sind ein dankbares Geschäft. Um nicht Verantwortung übernehmen zu müssen, welche diesem Wachstum eine Ende bereiten könnte, indem man die Ärmsten der Armen nicht noch länger ausbeutet und ihnen auch ohne 12 und mehr Kinder ein Leben ermöglicht, hat man den Klimawandel entdeckt. Dabei schreckt die Politik, die vor den globalen Konzernen zu kuschen und den Wähler in Angst zu halten hat, vor gar nichts zurück und erfindet und bestimmt ein 2-Grad-Ziel. Das imaginäre CO2 soll helfen dieses Diktat zu erreichen. Nun, wer ernsthaft glaubt, dass der Mensch die globale Temperatur, sowie die Laustärke am Radio wird regeln können, gehört in die Psychiatrie eingewiesen. In Wirklichkeit aber freut er sich über dieses Angebot, denn es ermöglicht ihm weiter zu sauen und gleichzeitig sich als Klimaretter bewähren zu können. Manche dürstet es gar durch ihre Offenbarung Zweifler an den Pranger zu stellen. Andere machen es sich in der grossen Gemeinschaft, die sich Sorgen macht, bequem, wofür Politik und Weltwirtschaft laufend neue Angebote bieten, das Gewissen zu befrieden und das System am Laufen zu halten. Bald sollen Trinkröhrchen und Ohrenstäbchen verboten werden. Im Vorlauf dazu hat man das «Littering-Gesetz» erfunden. Jenes wunderbare Werkzeug, das der Politik Verantwortung und Weitsicht bescheinigt, gleichzeitig den Menschen davor bewahrt den eigenen Dreck sehen zu müssen. Zweifler am menschengemachten Klimawandel befeuern, ohne es zu merken, das System, das sich ohne Beweise, alleine auf der Angst basierend, von selbst trägt. Ihre Zweifel scheitern zwangsläufig nicht nur an den Mauern des IPCC, sondern am Menschen selbst, der für seine Verbrechen an der Umwelt jenen Ablass verlangt, der von ihm nichts verlangt.

Jo Schädler,
Eschnerstrasse 64, Bendern

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