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Leserbrief

Referendum Sportplatz Blumenau

Markus Sprenger und Thomas Rehak, DPL Triesen | 12. Januar 2019

Heftig wehren sich Vorsteher Günter Mahl und Ressortinhaber Jürgen Negele gegen die Argumente des Referendumergreifers. Dabei erwähnen sie nicht, dass die Gemeindevorstehung bis nach der Bürgerveranstaltung vom 5. Dezember keinerlei Informationen an interessierte Bürger herausgegeben hat. Auch dann nicht, wenn sich Bürger schriftlich um Informationen zum Projekt bemühten. Nur sechs Tage nach der Informationsveranstaltung erfolgte die Gemeinderatsabstimmung, das kann beim besten Willen nicht als transparente und bürgernahe Informationspolitik verkauft werden. Die DPL-Ortsgruppe Triesen kritisierte bereits Mitte Dezember dieses Vorgehen in beiden Landeszeitungen und hat zudem Fragen zum Projekt gestellt, welche noch immer nicht beantwortet sind. Die gewählte Strategie erinnert an die Einführung der Regenwassergebühr, an welcher die Gemeindebürger ebenfalls mit solch einer intransparenten Informationspolitik übergangen wurden. Die vom Gemeinderat bewilligten Investitionen belaufen sich immerhin auf knapp 7 Millionen Franken, dazu kommen laufende jährliche Kosten für eine 50-Prozent-Stelle, Geräte, Energie und Unterhalt. Ob tatsächlich ein Bedürfnis für diese neue Freizeitanlage besteht, ist nicht schlüssig abgeklärt worden und deshalb fragwürdig. Das Projekt ist aus unserer Sicht zusammen mit der Bevölkerung zu überarbeiten. Zudem rechtfertigen die Höhe der Investition und die zu erwartenden laufenden Kosten eine Bürgerabstimmung, daher unterstützen wir das Referendum zur Vorlage des Kreditbeschlusses zur Abstimmung. Allerdings bleibt kaum noch Zeit, die Unterschriften müssen bis Montag, 15 Uhr, bei Daniel Feger eintreffen.

Markus Sprenger und Thomas Rehak, DPL Triesen

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