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Leserbrief

Kampf um jede Unterschrift

Daniel FegerIm Sand 15, 9495 Triesen | 12. Januar 2019

Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Triesen!
Für den Ausbau der Blumenau als Freizeitpark mit Trendsportarten wie Fussballgolf, Pumptrack etc. gehen 10 000 Quadratmeter wertvollsten Kultur- und Ackerlandes im geschätzten Gegenwert von 6 Millionen Franken verloren. Zusätzlich fallen 6.7 Millionen Franken (+/- 10 %) Baukosten an, wobei der Gemeinderat von vornherein 7.3 Millionen Franken ins Budget aufgenommen hat. Dass wir mit unseren Böden sorgsam umgehen müssen, das sagt man nur uns Bürgern, während die Gemeinde sich selber nicht daran hält. Ein Teil davon wird zur Sanierung der bestehenden Anlagen verwendet, was unbestritten ist.
Während viele Bürger schauen müssen, wie sie über die Runden kommen, nennen die Gemeindevertreter Mahl und Negele den Betrag «bescheiden». Kann man machen, wenn man im Geld schwimmt. Was viele nicht wissen: Wir haben schon einen tollen Freizeitpark inmitten schönster Natur im Forst. Wir haben die Rheinauen und einladende Naherholungsgebiete.
Wofür wird das Geld ausgegeben? Es wird vorwiegend ausgegeben für sogenannte Trendsportarten wie Fussballgolf, Pumptrack, Street Workout etc. Die meisten Stationen hätte man problemlos in die bestehende Anlage integrieren können. Zudem wären einige Stationen besser woanders aufgehoben (z. B. ein «richtiger» Pumptrack im Hälos) oder sind bereits vorhanden: der Freizeit- und Seilpark Forst (Slackline, Laufbahn etc.) oder die Bocciabahn beim Italienerverein. Ein zweiter Kiosk (!) wird erstellt, obwohl der bestehende schon nicht rentiert. So geht das endlos weiter …
Das «Projekt», so wie es vorgestellt wurde, stellt sich mir vielmehr als unausgereifter und überladener Entwurf bzw. Schnellschuss dar: Keine Bedarfsanalyse, kein Verkehrskonzept, kein Lärmkonzept, keine Koordination mit der Raumplanungskommission oder anderen Gemeinden, kein Einbezug der Anwohner. Z’Tresa seht ma: «Än fertiga Morcks!»
Bitte helft mir, das Projekt einer Abstimmung zu unterbreiten, damit der Bedarf ausgewiesen wird! Ich kämpfe um jede Unterschrift und hole diese gerne auch auf Wunsch persönlich ab. Letzter Termin: 12. Januar per Post oder persönlich am Montag, den 14. Januar, 15 Uhr. Mehr Info unter www.referendum.li oder +423 777 33 33.


Daniel Feger
Im Sand 15, 9495 Triesen

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