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Leserbrief

Verharmlosungen linker Gewalt

Ulrich Hoch,Grüschaweg 11, Triesenberg | 10. Januar 2019

Linke Gewalt wird nicht nur in Deutschland politisch heruntergespielt und findet medial nicht die notwendige Beachtung. Am vergangenen Montagabend wurde der Bremer AfD-Vorsitzende Frank Magnitz von mehreren vermummten Personen angegriffen und schwer verletzt. Die Polizei geht mittlerweile von einem politisch motivierten Mordversuch aus. Über Monate hinweg wurde von politischen Kreisen Hass gegen eine demokratisch gewählte Partei gesät. Die paranoide Schizophrenie der Linken in Deutschland nimmt groteske Züge an. Linke radikale Positionen wurden die letzten Jahre mit Unterstützung der Mainstream-Medien salonfähig gemacht. Gewalt von Linken an G-20-Gipfeln oder an Hausbesetzungen wurden sehr oft mit dem Etikett «nützlich» versehen. Sie dient ja dem Kampf gegen das «Böse», das es zu verhindern gilt. Unter dem Schutz einer künstlich aufgeblasenen Gefahr von «Rechts» wurde ein linkes terroristisches Monster gezeugt, dass sich gegen Rechtssaatlichkeit und Demokratie wendet. Einer linken Logik folgend gelten Andersdenkende als Faschisten, Nazis oder Rassisten. Ziel ist es, Andersdenkende, die linke Ideologien nicht teilen, zu verunglimpfen und zu entmenschlichen. Mit perfider krimineller Energie werden Menschen als «vogelfrei» etikettiert. Auf einschlägigen Internetseiten werden Outings veröffentlicht und auch nicht davor zurückgeschreckt, Familien von politischen Gegnern zu gefährden.
Renommierte Politiker verharmlosen seit Jahren linksextremistische Gewalt. Wenn ein Sigmar Gabriel behauptet: «Wir haben in Deutschland kein Problem mit linksextremistischer Gewalt», kann man das nicht mit der Dummheit eines Politikers abtun. Die Geschehnisse vor zwei Jahren anlässlich des G-20-Gipfels in Hamburg, waren bis anhin der traurige Höhepunkt einer Politik, die seit Jahren blind auf dem linken Auge ist. Terror gegen Andersdenkende in Deutschland geben Anlass zur Besorgnis. Die linke Antifa ruft auf dem einschlägigen Portal «Indymedia.org» einer verbotenen Schwesterplattform von «links unten» zur Solidarität mit Hausbesetzern, nicht nur in Berlin, auf. Mutmassliche Terroristen wie im Fall Rudolfstadt, Angriffe auf Leib und Leben wie in Hamburg, zerstörte Autos wie in Halle oder inszenierte Migrantendemos in Donauwörth sowie Verstrickungen roter Stiefeltruppen der Antifa mit linken und grünen Politikern zeigen, woher der Wind weht. Um es mit den Worten von Ignazio Silone auszudrücken: «Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Nein, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.»

Ulrich Hoch,
Grüschaweg 11, Triesenberg

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