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Leserbrief

Wölfe im Schafspelz

Urs Kindle,Runkelsstrasse 17, Triesen | 10. Januar 2019

Die Masse erkennt die Bösewichte leider nur dann, wenn sie «im bösen Gewand» daherkommen: Einen Mörder etwa hält man zu Recht für böse. Das Problem jedoch: Die gros­se Mehrheit der Menschen ist nicht imstande, mächtigste Wölfe im Schafspelz als solche zu erkennen. Warum nicht? Weil man (seit Jahrzehnten) von aussen und von innen angelogen wird. Von aussen angelogen heisst: via mächtiger (manipulativer) Medien, welche die Wahrheit mit Unwahrheit mixen. Von innen angelogen heisst: aufgrund der Täuschung im Geiste bzw. Verblendung.
Es macht also Sinn, dass sich jeder von uns in Demut fragt, ob man etwa nicht auch selbst (im grossen Stil) getäuscht (worden) ist. Jesus warnt uns in der Bibel: «Hütet auch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reissende Wölfe.» (Mt 7,15) Woran erkennt man, dass viele Menschen bzw. mächtige Institutionen «Wölfe im Schafspelz» sind? Meist nicht an den (aalglatten) Worten, sondern vielmehr an den (Un-)Taten – also an den «Früchten». Genial einfach erklärt uns Jesus, wie man die «Wölfe im Schafspelz» erkennt: «An ihren Früchten werdet Ihr sie erkennen. (…) Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte.» (Mt 7, 16-17)
Mächtigste «Wölfe» verstecken sich gerne hinter wohlklingenden Begriffen wie «Gerechtigkeit», «Teilen», «Gleichheit», «Freiheit», «Toleranz», «Humanität», «Frauenrechte», «Klimarettung», «Frieden», «Mut». Die Masse erkennt nicht, dass solche positiven Worthülsen im grossen Stil mit bösen, scheinheiligen, ja verlogenen Inhalten gefüllt werden. Beispiel: Eine Weltgerechtigkeit, bei der die Völker nach und nach die Freiheiten verlieren, ist keine echte Gerechtigkeit – sondern einfach nur böse.
«Mutig neue Wege gehen» – so heisst es auf der Titelseite des Magazins der Freien Liste vom 25. Oktober 2018. Rund 20 (!) Mal finden sich in jener Ausgabe die Worte «Mut» bzw. «mutig». Frage: Braucht es tatsächlich Mut, wenn man als Sozi-Politiker/-in kritiklos all das Üble fordert, was die Weltelite, die UNO, die EU und die mächtigsten Medien dieser Welt, Hollywood & Co. etc. seit Jahren propagieren bzw. fordern? Zum Beispiel Abtreibung und Migrationspakt. Braucht es etwa Mut, wenn man sich als gehirngewaschene Politiker wie Marionetten von den Mächtigsten dieser Welt für eine Total-Globalisierung (inklusive schrittweiser Zerstörung des Nationalstaats!) benutzen lässt? Fürs Jahr 2019 erhoffe ich uns für unser Land mehr echten (!) Mut – Mut zum Guten. Nicht zum Scheinguten.


Urs Kindle,
Runkelsstrasse 17, Triesen

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