Leserbrief

Neuer Arbeitnehmervertreter im Landtag?

Martina Haas,Stv. Geschäftsführerin LANV | 10. Oktober 2018

Sehr geehrter Herr DPL-Präsident,
mit Erstaunen haben wir in Ihrem Forumsbeitrag vom 6. Oktober 2018 «Keine Konsequenzen bei Postdebakel» Ihre Anschuldigungen gegen den LANV zur Kenntnis genommen. In Zusammenhang mit den Arbeitszeiten der Postzustellung schreiben Sie, dass sich der zuständige Regierungsrat, der Verwaltungsrat und der LANV hinter fraglich ausgelegten Gesetzen verstecken, was völlig inakzeptabel sei.
Völlig inakzeptabel ist Ihre Unterstellung. Weder Sie noch sonst jemand Ihrer Partei hat in obiger Angelegenheit das Gespräch mit uns gesucht. Als Gewerkschaft vertreten wir in erster Linie die Interessen unserer Mitglieder. Obwohl nur drei Post-Mitarbeitende LANV-Mitglied sind, haben wir uns schon vor vielen Monaten der Zustellproblematik angenommen und sind seitdem mit der Geschäftsleitung, der Arbeitnehmervertretung und den Betroffenen auf der Suche nach Lösungen, die allen Ansprüchen gerecht werden. Ihrem Leserbrief nach zu beurteilen kennen Sie die Sachlage überhaupt nicht, weshalb ich mich frage, was Sie mit Ihrem Rundumschlag bezwecken wollen. Geht es Ihnen lediglich um politische Stimmungsmache oder wollen Sie zukünftig im Landtag als Vertreter der Arbeitnehmerschaft punkten?
Gerne können Sie mir Ihre Interessen bei einem persönlichen Gespräch mitteilen. Die Türen des LANV stehen Ihnen jederzeit offen, damit Sie ein ganzheitliches Bild unserer Gewerkschaftsarbeit erhalten und die Leserschaft zukünftig von solch unseriösen Berichterstattungen verschont bleibt.

Martina Haas,
Stv. Geschäftsführerin LANV

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