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Leserbrief

Aurelia Frick

Petra Eichele, Infra-Geschäftsführerin | 13. September 2018

Die Diskussion im September-Landtag und die persönlichen Angriffe auf unsere Aussenministerin Aurelia Frick können nicht unkommentiert bleiben. Dass der Nachtragskredit von 80 000 Franken für zusätzliche Reise- und Repräsentationskosten des Aussenministeriums abgelehnt wird, ist zu akzeptieren. Leider lassen sich die Beweggründe, die letztlich für die Ablehnung ausschlaggebend waren, nicht eindeutig festhalten. Jedoch beschleicht mich das Gefühl, dass hier eine kompetente Frau persönlich angegriffen und abgestraft wird. Dass in einem Parlament über Flugmeilen, Flugreservationen und darüber hinaus diskutiert wird, welche Reisen die Aussenministerin zu tätigen gedenke, zeugt von mangelndem Respekt. Eine internationale Vernetzung – und das beinhaltet Auslandreisen – ist für unser Land unabdingbar. Flüchtlingspolitik, Brexit, Frauen- und Menschenrechte: Themen, die uns weiterhin beschäftigen werden, benötigen eine klar positionierte Aussenpolitik. Die Ablehnung des Nachtragskredits beeinträchtigt und gefährdet die aus­senpolitische Arbeit und wirkt sich nachteilig auf das positive Image Liechtensteins auf der internationalen Bühne aus.

Petra Eichele,
Infra-Geschäftsführerin

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