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Leserbrief

Sehr geehrter Herr Daniel Risch

Xaver Jehle,Im alten Riet 32, Schaan | 12. Mai 2018

Offensichtlich sind Sie nach wie vor nicht in der Lage zu erkennen, dass Sie mit Menschenleben spielen. Aufgrund von mehreren Hundert Todesfällen bei Tunnelunfällen wurden die heute geltenden Sicherheitsnormen erstellt – das heisst, sie wurden mit Menschenblut geschrieben!
Ihre vier «Telefonkabinen» sind sehr negativ in Bezug auf Sicherheit: Diese sind klar und eindeutig Todesfallen. Nur mit einer Fahrbahnabsenkung um mindestens 80 Zentimeter kann wirklich eine Sicherheitsertüchtigung erreicht werden – mit breiterem Gehsteig, breiterer Fahrbahn und ganz wichtig normgerechter Durchfahrtshöhe, die den heutigen Fahrzeugen entspricht. Mit dem Einbau einer neuen Fahrbahn auf fast gleicher Höhe haben Sie jede Erweiterung blockiert und zwei Millionen Franken in den Sand gesetzt – da diese Fahrbahn wieder herausgerissen werden müsste, um eine reale Sicherheitsertüchtigung zu erreichen. Weiter sind gemäss der Gruner-Expertise und meinen Planungen mindestens zwei Flucht- und Rettungsstollen erforderlich.
Bitte stoppen Sie Ihre irrwitzige Pseudo-Sicherheitsertüchtigung und richten Sie sich nach den wie von mir und Gruner angeführten Planungen mit gültigen Sicherheitsnormen. Ich möchte mit allem Nachdruck festhalten, dass Sie gegen alle Normen verstossen. Dies ist offensichtlich mehr als nur Beamten-Arroganz, keineswegs zu entschuldigen und massivst inkorrekt.
Ich bitte Sie nochmals im Interesse der Allgemeinheit und Leben der Menschen im Falle eines Brandunfalls im Tunnel Gnalp-Steg: Stoppen Sie diesen falschen Weg.
Besten Dank!

Xaver Jehle,
Im alten Riet 32, Schaan

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