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Leserbrief

Wehret den Anfängen

Kurt Alois Kind,Essanestrasse 164, Eschen | 29. Juni 2016

Es ist richtig, dass sich bei einer Rheinaufweitung der Wasserfluss kurze Zeit beruhigt. Das Wasser muss jedoch nach der Aufweitung abfliessen bzw. sich durch ein «Nadelöhr» zwängen. Gesetzt den Fall, es verstopfen noch kreuz und quer liegende Balken dieses «Nadelöhr», ist der Stau perfekt! Als Beispiel seien die riesigen Holzansammlungen in den Seen nach gewaltigen Unwettern anzusehen. TV, Zeitungen und andere Medien zeigen, was in der Welt bezüglich Naturkatastrophen, Unwettern etc. abgeht und wie sich alles verändert hat.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Auch wir Menschen in Liechtenstein sind «Umwelt», nicht nur die Enten, Frösche etc. Wir sind auch schützenswert und sollten vor von «Selbstvernichtungsgen» Getriebenen, mit solch zerstörerischen, gefährlichen Ideen wie der Rheinaufweitung geschützt werden. Warum setzen diese Personen ihre Energie nicht für wirklich sinnvolle Projekte ein wie z. B. eine umweltfreundliche Vernetzung – von der Schaanwälder Grenze bis Buchs? 12 Millionen Franken sind schon verplant (S-Bahn-Projekt FL.A.CH), nur weil die verantwortlichen Organisationen nicht von Anfang an miteinander geredet haben. Ein gemeinsames «Grundprojekt» unter Mitwirkung aller aus den diversen zuständigen Ämtern/Organisationen würde mehr Sinn machen als das Publizieren von Einzelprojekten.
Die Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz (LGU) sollte sich überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, eine Schnellverbindung mit einer Schienentrasse, daneben eine Autospur, gänzlich unterirdisch oder nur halb, mit oben liegenden Fahrradwegen, oder ganz als Hochtrasse mit entsprechender Gestaltung durch das freie Gelände bis unterhalb der Verbrennungsanlage in Buchs zu führen. So würden die Schnellzüge und Autos, die unser Land passieren wollen, von der normalen Hauptstrasse, die durch die Dörfer führt, weggeleitet. Auch eine unterirdische Variante (unter dem Rhein) wäre zu überlegen. Meine Empfehlung: Nicht warten, bis ein Projekt fertig geplant ist und dieses von der LGU oder verschiedenen anderen politischen Gruppierungen anschliessend in der Luft zerrissen wird. Das ist, gelinde gesagt, reinste Verschwendung unserer Steuergelder! Wünschenswerter Umweltschutz für alle Beteiligten wäre, Mensch, Tier und die Geldtasche in sinnvollen Einklang zu bringen.
Von meinem iPad gesendet

Kurt Alois Kind,
Essanestrasse 164, Eschen

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