Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Milan Gajic will Revanche. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|02.11.2019

Vaduz hat noch eine Rechnung offen

VADUZ - FCV-Trainer Mario Frick (45) denkt nicht besonders gerne an den 25. September zurück. Denn da machte seine Mannschaft beim 1:4 in Wil das schlechteste Auswärtsspiel der Saison, verlor hochverdient

Milan Gajic will Revanche. (Foto: MZ)

VADUZ - FCV-Trainer Mario Frick (45) denkt nicht besonders gerne an den 25. September zurück. Denn da machte seine Mannschaft beim 1:4 in Wil das schlechteste Auswärtsspiel der Saison, verlor hochverdient

Klar, dass sich der Spiess nun umdrehen soll, wenn Vaduz die St. Galler zum «Derby» empfängt (Sonntag, 16 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li»). Doch dafür braucht es auch eine konzentriertere Leistung, als zuletzt beim 3:3 bei den Grasshoppers. Denn alle drei Treffer der Zürcher fielen durch individuelle Fehler, zwei davon nach Standardsituationen. «Das hat mich sehr geärgert. Denn wir haben wieder sehr viel Aufwand betrieben und uns dann fast um den Lohn gebracht. Zum Glück konnten wir wenigstens noch ausgleichen. Das war nach dem zweiten Rückstand eine tolle Reaktion der Jungs», blickt Frick eine Woche zurück.

Mit Wil kommt nun die Überraschungsmannschaft der Saison ins Rheinpark-Stadion. Die junge Truppe um den ehemaligen FCV-Kapitän Philipp Muntwiler liegt auf Platz 2 der Challenge League, besticht durch grosse Effizienz und kontert immer brandgefährlich.

Haben noch eine Rechnung offen

Und der körperliche Einsatz muss stimmen beim FCV – damit es nicht läuft wie im September. «Sie haben uns beim Hinspiel von Beginn an den Schneid abgekauft. Da müssen wir aggressiv sein», fordert Frick von seinen Spielern. «Sicher war das Spiel in Wil, neben der 0:1-Heimpleite gegen Winterthur, unser schwächstes Spiel der Saison.»

Auch Spielmacher Milan Gajic (32) ärgert sich noch über den Auftritt im Bergholz vor zwei Monaten. «Da haben wir schlecht gespielt. Deswegen haben wir mit ihnen eine Rechnung offen und werden alles daransetzen, dass wir sie bei uns besiegen», erklärt der Serbe. «Wir haben in den letzten beiden Spielen gut gespielt. Das sollte uns weiter Selbstvertrauen geben.»

Wil-Serie durchbrechen

Jetzt kommt Wil mit einem guten Lauf nach Vaduz, hat die letzten beiden Spiele jeweils 3:0 gewonnen. Ähnlich wie die beiden letzten Heimspielgegner Aarau (5:2) und Lausanne-Ouchy (3:2). «Da konnten wir Serien durchbrechen. Das wollen wir nun auch gegen Wil wieder schaffen. In den beiden Spielen vor der Länderspielpause, jetzt gegen Wil und nächste Woche in Aarau, wollen wir sechs Punkte holen.»

Gajic freut sich auch auf das Duell mit Muntwiler, der vor der Saison zurück zu seinem Heimatverein Wil ging («Volksblatt» berichtete). «Er war zwei Jahre mein Kapitän in Vaduz. Wir wissen alle, wir er spielt», lacht Gajic. «Normal ist er sehr aggressiv, geht schon auf den Körper. Beim Spiel in Wil war er aber ok.»

Wie es um die verletzten Boris Prokopic und Cédric Gasser steht, lesen Sie in der Samstagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Sport
Liechtenstein|30.10.2019 (Aktualisiert am 30.10.19 09:10)
Frick vermasselt Niederländer 470000 Euro Gewinn
Volksblatt Werbung