Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Beim Hinspiel in Parma gab es für die LFV-Auswahl nichts zu holen. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|14.10.2019 (Aktualisiert am 15.10.19 11:25)

Quali-Highlight gegen Italien

VADUZ – Für die Nationalmannschaft steht nach dem 1:1 gegen Armenien das absolute Highlight der diesjährigen EM-Qualifikation an. Dienstagabend geht es gegen den viermaligen Weltmeister Italien (20.45 Uhr, Liveticker auf „www.volksblatt.li“). Alles andere als eine klare Niederlage wäre eine Sensation.

Beim Hinspiel in Parma gab es für die LFV-Auswahl nichts zu holen. (Foto: MZ)

VADUZ – Für die Nationalmannschaft steht nach dem 1:1 gegen Armenien das absolute Highlight der diesjährigen EM-Qualifikation an. Dienstagabend geht es gegen den viermaligen Weltmeister Italien (20.45 Uhr, Liveticker auf „www.volksblatt.li“). Alles andere als eine klare Niederlage wäre eine Sensation.

Deswegen nimmt Nationaltrainer Helgi Kolvidsson den Druck von seiner Mannschaft. „Das ist ein Höhepunkt für die Spieler. Deshalb sollen sie das Spiel geniessen“, erklärte der Isländer entspannt. „Sicher ist aber, dass wir topfit sein müssen. Denn wir werden noch mehr laufen müssen, als gegen Armenien.“

Martin Rechsteiner sieht dem Match gegen Bonucci und Co. ganz entspannt entgegen. Schliesslich ist es für den Routinier nicht mehr das ganz grosse Spiel gegen Italien. „Wir haben ja erst in der letzten Quali gegen sie gespielt. Und ich bin ja auch schon ein paar Jahre dabei. Aber klar – wenn man gegen solche Gegner spielen kann, ist es schon speziell.“

Malin-Einsatz noch offen

Kolvidsson dürfte mit der gleichen Mannschaft ins Spiel gehen, die gegen Armenien klasse kämpfte und den zweiten Punkt der Qualifikation unter Dach und Fach brachte. Einzig der Einsatz von Andreas Malin ist noch etwas unsicher. Der Innenverteidiger klagt über Scherzen im Fuss, nachdem er in der Schlussphase des Armenien-Spiels ein Schlag abbekommen hat.

Andreas Malin ist angeschlagen. (Foto: MZ)

Im Hinspiel im März gab es gegen Italien, dass sich am Samstag mit dem 2:0 gegen Griechenland in Rom bereits für die EURO 2020 qualifiziert hat, eine 0:6-Schlappe. Besonders bitter, dass Liechtenstein die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl spielen musste. Daniel Kaufmann sah wegen absichtlichen Handspiels auf der Torlinie die Rote Karte.

Einige Wechsel bei Italien

Einen Vorteil, dass Italien bereits fix sein EM-Ticket klar gemacht hat, sieht Rechsteiner aber nicht. „Dann werden wahrscheinlich viele ihre Chance bekommen, die sonst nicht spielen. Aber ob das dann leichter wird…“, schmunzelte Rechsteiner.

Dass es viele Wechsel geben wird, bestätigte Italien-Trainer Roberto Mancici dann auch. „Sirigu wird im Tor stehen, dazu werden Bellotti, Zaniolo auf jeden Fall spielen. Auch kommen Griffo oder El Sharawy von Beginn an zum Zug. Ich will allerdings nicht zu viel wechseln“, so Mancini.

Und für den früheren Weltklassestürmer wäre der Sieg in Liechtenstein ein ganz besonderer. Denn acht Siege in Serie in einer EM- oder WM-Qualifikation schaffte vor ihm nur der Legendäre Vittorio Pozzo, der 1934 und 1938 mit Italien zwei Mal Weltmeister wurde. „Pozzo ist eine Legende als Trainer. Es wäre sehr schön, wenn ich das mit den Siegen schaffen könnte. Fakt ist, dass wir alle Spiele in der Quali gewinnen wollen, also auch die letzten drei Partien.“


Die Squadra Azzurra machte am Montagabend ihr Abschlusstraining im Rheinpark-Stadion

Lob für Liechtenstein

Dann gibt es auch noch Lob für die Kolvidsson-Elf. „Wenn man sich die letzten Heimspiele von Liechtenstein ansieht, sieht man, dass sie nie hoch verloren haben. Sie werden sehr defensiv spielen, wir müssen Lösungen finden. Deswegen müssen wir mit voller Konzentration ins Spiel gehen.“

 Kapitän Leonardo Bonucci hofft auf einen Einsatz im Rheinpark-Stadion. „Ich habe den Trainer jetzt nicht gefragt, ob ich spielen darf“, lachte der Juve-Abwehrstar auf der Pressekonferenz. „Ich denke, dass es eine gute Chance für unsere jungen Spieler ist, um in der Nationalmannschaft Erfahrung zu sammeln. Wir haben viele starke Talente in der Truppe. Gut ist, dass wir nicht nur eine Auswahl, sondern wieder eine richtige Mannschaft sind.“

Italien-Kapitän Leonardo Bonucci und Trainer Roberto Mancini. (Foto: RM)
(jts)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Sport
Liechtenstein|12.10.2019 (Aktualisiert am 14.10.19 09:30)
1:1 - Nationalmannschaft holt nächsten Punkt
Volksblatt Werbung