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Von links: Rechtsvertreterin Hannah Blecha und das Komitee bestehend aus Corina Vogt-Beck, Remo Looser, Martina Haas, Walter Kranz, Roland Marxer und Ines Rampone-Wanger. (Foto: Paul Trummer)
Politik
Liechtenstein|21.08.2019 (Aktualisiert am 21.08.19 16:25)

Verfassungsinitative «HalbeHalbe» lanciert

VADUZ - Die Verfassungsinitative mit dem Namen "HalbeHalbe" wurde heute Vormittag an einer Pressekonferenz präsentiert. Das Hauptziel des Projekts ist die Änderung der liechtensteinischen Landesverfassung mit dem klaren Bekenntnis zur Förderung des gleichen Zugangs von Frauen und Männern zu politischen Ämtern. 

Von links: Rechtsvertreterin Hannah Blecha und das Komitee bestehend aus Corina Vogt-Beck, Remo Looser, Martina Haas, Walter Kranz, Roland Marxer und Ines Rampone-Wanger. (Foto: Paul Trummer)

VADUZ - Die Verfassungsinitative mit dem Namen "HalbeHalbe" wurde heute Vormittag an einer Pressekonferenz präsentiert. Das Hauptziel des Projekts ist die Änderung der liechtensteinischen Landesverfassung mit dem klaren Bekenntnis zur Förderung des gleichen Zugangs von Frauen und Männern zu politischen Ämtern. 

Ziel der Initiative soll eine Ergänzung von Art. 31 Abs. 2 der Landesverfassung sein. 

Gemäss Art. 31 Abs. 2 der Landesverfassung (LV) sind Mann und Frau gleichberechtigt. Dieser
verfassungsrechtlich verankerte Grundsatz soll durch die Initiative um einen zweiten Satz ergänzt
werden, der dem Gesetzgeber im Falle einer nicht ausgewogenen Vertretung der beiden
Geschlechter in allen politischen Gremien eine Handlungs- und Steuerungspflicht auferlegen soll.

Neu soll der zweite Absatz mit dem folgenden Satz ergänzt werden: 

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(red)

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