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Sebastian Kurz. (Foto: APA)
Politik
Liechtenstein|20.05.2019 (Aktualisiert am 20.05.19 09:12)

Turbulenzen in Österreich: Kanzler Kurz verschiebt Liechtenstein-Besuch

VADUZ - Nachdem die österreichische Regierungskoalition am Wochenende an einem Videoskandal rund um Innenminister Hans-Christian Strache (FPÖ) zebrochen ist und für September Neuwahlen ausgerufen wurden, hat Bundeskanzler Sebastian Kurz nun auch seinen für diese Woche geplanten Liechtenstein-Besuch auf unbestimmte Zeit verschoben. Dies teilte die Information und Kommunikation der Regierung (IKR) am Montag mit.

Sebastian Kurz. (Foto: APA)

VADUZ - Nachdem die österreichische Regierungskoalition am Wochenende an einem Videoskandal rund um Innenminister Hans-Christian Strache (FPÖ) zebrochen ist und für September Neuwahlen ausgerufen wurden, hat Bundeskanzler Sebastian Kurz nun auch seinen für diese Woche geplanten Liechtenstein-Besuch auf unbestimmte Zeit verschoben. Dies teilte die Information und Kommunikation der Regierung (IKR) am Montag mit.

Kurz hätte sich eigentlich am Donnerstag mit Regierungschef Adrian Hasler treffen sollen, doch dem kamen die Enthüllungen vom Wochenende dazwischen. Denn das rechtskonservative Bündnis in Österreich ist rund 18 Monate nach dem Start schon wieder am Ende. Hintergrund ist ein Skandal-Video eines Treffens des inzwischen zurückgetretenen FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache mit einer vermeintlichen russischen Investorin auf Ibiza im Jahr 2017. Nach dem Bruch der rechtskonservativen Koalition in Österreich soll Anfang September ein neues Parlament gewählt werden. Das kündigte der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Sonntag nach einem Gespräch mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) an.

(red/sda)

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