Ein Waldbrand auf der spanischen Ferieninsel Gran Canaria hat bereits eine Fläche von über 1500 Hektar verwüstet.
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International|13.08.2019

Waldbrand auf Gran Canaria vorerst unter Kontrolle

MADRID - Der extreme Waldbrand auf der spanischen Ferieninsel Gran Canaria ist nach Angaben der Regionalbehörden vorerst unter Kontrolle gebracht worden. Die Arbeiten zur Eindämmung des Feuers seien erfolgreich gewesen.

Ein Waldbrand auf der spanischen Ferieninsel Gran Canaria hat bereits eine Fläche von über 1500 Hektar verwüstet.

MADRID - Der extreme Waldbrand auf der spanischen Ferieninsel Gran Canaria ist nach Angaben der Regionalbehörden vorerst unter Kontrolle gebracht worden. Die Arbeiten zur Eindämmung des Feuers seien erfolgreich gewesen.

So zitierte der Notdienst der Kanarischen Inseln am Montagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter den regionalen Regierungschef Ángel Victor Torres.

Der Notdienst warnte jedoch, dass die Gefahr durch den Brand noch nicht völlig gebannt sei. Zwar gebe es keine Flammen und keinen Rauch mehr. Doch gebe es in den Wäldern weiterhin Glutherde, die durch Wind neu angefacht werden könnten.

Für die kommenden Tage ist auf der bei ausländischen Feriengästen beliebten Insel vor der afrikanischen Küste eine Hitzewelle vorhergesagt, was die Arbeiten zum endgültigen Löschen des Brandes erschweren dürfte. Der Einsatz gegen den Brand soll deshalb nach Angaben des Notrufdienstes vorerst mit voller Kraft weitergehen: "Alle Einsatzkräfte bleiben aktiv."

Der Waldbrand hatte seit Samstag eine Fläche von über 1500 Hektar verwüstet. Rund tausend Bewohner dreier Dörfer mussten nach Behördenangaben in Sicherheit gebracht werden. Ein Opfer der Flammen wurden Waldgebiete auf dem Gebiet der Gemeinde Artenara im Zentrum der Insel . Verletzt wurde nach Angaben von Torres niemand.

Die Polizei nahm laut Berichten der Lokalmedien einen Mann unter dem Verdacht fest, das Feuer am Samstag durch Schweissarbeiten fahrlässig ausgelöst zu haben.

(sda / afp)

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