In Schaffhausen trennten sich der FCV und der FCS mit einem 3:3-Remis. (Foto: Michael Zanghellini)
FC Vaduz
Liechtenstein|12.05.2018 (Aktualisiert am 13.05.18 14:00)

Packendes 3:3-Remis in Schaffhausen

SCHAFFHAUSEN - Der FC Vaduz und der FC Schaffhausen trennen sich zum ersten Mal Remis. Die Gastgeber schafften es in der Schlussphase nicht, einen 3:0-Vorsprung über die Runden zu bringen. Am Ende konnten sich die Residenzler dank Toren von Devic, Mathys und Muntwiler mit dem 3:3 immerhin noch einen Punkt sichern.

In Schaffhausen trennten sich der FCV und der FCS mit einem 3:3-Remis. (Foto: Michael Zanghellini)

SCHAFFHAUSEN - Der FC Vaduz und der FC Schaffhausen trennen sich zum ersten Mal Remis. Die Gastgeber schafften es in der Schlussphase nicht, einen 3:0-Vorsprung über die Runden zu bringen. Am Ende konnten sich die Residenzler dank Toren von Devic, Mathys und Muntwiler mit dem 3:3 immerhin noch einen Punkt sichern.

Aus Sicht des FC Schaffhausen kann man wohl nur von einem kapitalen Fehlstart sprechen. Denn nachdem die Vaduzer einen misslungenen Pass von Demhasaj durch Babic abfangen können und Brunner dafür sorgte, dass sich Goalie Matic nur mit einem Handspiel ausserhalb des Strafraums helfen konnte und dafür zurecht Rot sah, waren die Hausherren nur mehr mit zehn Mann auf dem Feld. Den direkt fälligen Freistoss bringt Puljic zwar aufs Tor, doch der Ersatzgoalie Schneider kann sich ein erstes Mal mit einer Parade auszeichnen.
Im weiteren Spielverlauf sind es dennoch die Gastgeber, die zu gefährlichen Tormöglichkeiten kommen. Zunächst scheitert Castroman mit einem Schuss an den rechten Pfosten. Nur wenige Sekunden später gehen die Schaffhauser dann aber in Führung. Helios Sessolo kann aus kurzer Distanz den Führungstreffer erzielen.

Vaduz kam gut bis zum Strafraum

Vaduz versuchte in der Folge zu agieren. Und es lief gut, zumindest bis zum Strafraum. Denn gegen die tiefstehenden Hausherren taten sich die Residenzler schwer, den letzten Pass an den Mann zu bekommen. Und sinnbildlich war dann auch die letzte Aktion vor der Pause. Vaduz versuchte etwas Zählbares herauszuspielen. Das gelang dann aber nur dem Heimteam. Denn Tunahan Cicek hat sein schnelles Spiel ausgepackt und die FCV-Defensive etwas schwindelig gespielt. Am Ende zog er aus etwa zehn Metern ab und traf neben dem rechten Pfosten zur 2:0-Halbzeitführung.
Vaduz-Trainer Roland Vrabec reagierte auf die zweite Halbzeit hin und brachte mit Devic und Schirinzi zwei offensivere Kräfte. Gleichzeitig stellte er in der Defensive auf eine Dreierkette um. Vaduz hat im zweiten Durchgang dann viel Ballbesitz, doch wie bereits in der ersten Halbzeit fehlen die zwingenden Torchancen.

3:0 als mögliche Vorentscheidung

Aus einem Konter heraus schafft das Heimteam dann die Vorentscheidung. Bühler weiss sich knapp vor der Strafraumgrenze nur mit einem Foulspiel zu helfen. Den fälligen Freistoss setzt Sessolo dann über die Mauer ins linke Kreuzeck. Schaffhausen führt in der 82. Minute klar mit 3:0 und keiner der anwesenden Zuschauer rechnete noch damit, dass es am Ende nicht die drei Punkte gibt.

Vaduzer Wende startete mit dem Anschlusstreffer

Dafür sorgten dann aber die Gäste aus dem Fürstentum. Denn nachdem sich Demhasaj im Strafraum nur mit einem Foul zu helfen wusste, traf Devic vom Punkt zum 1:3-Anschlusstreffer in der 87. Minute. Das sollte dann auch die Initialzündung für einen Vaduzer Sturmlauf in der Schlussphase sein. In der 90. Minute steht Mathys dann im Strafraum goldrichtig und kann eine hohe Hereingabe von der linken Seite zum 2:3 einnetzen. Die Hoffnung wurde immer grösser, dass es doch noch zu einem Punktgewinn reichen konnte. Und das es am Ende soweit kam, dafür sorgte Philipp Muntwiler in praktisch letzter Sekunde. Nach einem hohen Ball von der rechten Seite bringt Muntwiler den Ball in der Nachspielzeit über die Linie. Vaduz drehte in sieben Minuten ein 0:3-Rückstand in ein 3:3-Remis. Die Moral beim FCV war da und das dürfte auch Auftrieb für die letzten zwei Saisonspiele geben. Zunächst gastiert am kommenden Freitag der FC Chiasso im Rheinpark-Stadion, drei Tage später erfolgt die Saisonderniere in Aarau.

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(fh)

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