Dennis Salanovic will sich bei "Rappi" einen Stammplatz erkämpfen. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|15.02.2018 (Aktualisiert am 28.02.18 13:59)

Salanovic biegt auf die Überholspur ein

RAPPERSWIL-JONA - Nationalspieler Dennis Salanovic kämpft bei Challenge-League-Neuling Rapperswil-Jona um einen Platz in der ersten Elf. Seine ersten beiden Auftritte in der Rückrunde geben ihm Mut – und er sagt: «Ich werde noch mehr Gas geben.»

Dennis Salanovic will sich bei "Rappi" einen Stammplatz erkämpfen. (Foto: MZ)

RAPPERSWIL-JONA - Nationalspieler Dennis Salanovic kämpft bei Challenge-League-Neuling Rapperswil-Jona um einen Platz in der ersten Elf. Seine ersten beiden Auftritte in der Rückrunde geben ihm Mut – und er sagt: «Ich werde noch mehr Gas geben.»

45 Minuten zum Rückrundenauftakt gegen Winterthur (1:1), 90 gegen den FC Vaduz (1:2): Dennis Salanovic wurde bei Rapperswil-Jona zuletzt wieder deutlich mehr Verantwortung übertragen. Kam er in den letzten Partien vor der Winterpause kaum oder überhaupt nicht zum Einsatz, darf sich der 21-jährige Schaaner nun wieder berechtigte Hoffnungen auf einen Stammplatz machen.
Trainer Urs Meier liess den flinken Flügelspieler im Duell mit Vaduz –erst zum zweiten Mal in dieser Saison – durchspielen. Am Punktverlust gegen den Super-League-Absteiger konnte aber auch Salanovic nichts ändern, selbst in der brenzligen Schlussphase nicht, als «Rappi» ganz nahe am Ausgleich war.

Trotz Niederlage war nach Abpfiff in der improvisierten Interviewzone der Sportanlage Grünfeld ein aufgestellter Dennis Salanovic anzutreffen. Er sei froh, dass sich sein Team nach dem 0:2-Rückstand «wieder gefangen» und «einmal mehr Charakter bewiesen» habe. Und persönlich freue er sich natürlich über die erstmalige Startelfnomination nach über drei Monaten, betonte der 24-fache Internationale.

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Kann sich Dennis Salanovic bei Rapperswil-Jona einen Stammplatz erkämpfen?

Mit dem 1:2 konnte man an diesem kalten, garstigen Wintertag am Zürichsee, so machte es fast den Anschein, einigermassen gut leben. Das mag mitunter auch daran liegen, dass sich nach dem freiwilligen Abstieg des FC Wohlen in den hinteren Gefilden der Challenge League eine gewisse Erleichterung breitmachte. Teams wie Aufsteiger Rapperswil-Jona, insbesondere aber die zuvor akut abstiegsgefährdeten Wil und Winterthur konnten aufatmen. «Rappi», der freche Neuling der Liga, ist mit seinen 24 Punkten zwar ausser Gefahr, gleichwohl wird man beim St. Galler Club froh sein, bereits so früh fix für die nächste Spielzeit planen zu können.
In naher Zukunft will der FCRJ weiter so unbeschwert und mutig aufspielen, wie bis anhin, allerdings im beruhigenden Wissen, sich auch mal ein paar Fehler erlauben zu dürfen. Wohlen sei dank. Salanovic möchte einen wichtigen Part in diesem Reifeprozess des Aufsteigers einnehmen, das geht klar aus seinen Aussagen hervor. «Ich will versuchen, einen Stammplatz zu erkämpfen – dafür werde ich im Training noch mehr Gas geben.» Was den Start in die zweite Saisonhälfte betrifft, habe er durchwegs «positive Rückmeldungen» erhalten.

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