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Brunner (l.) bejubelt mit Kapitän Muntwiler das zwischenzeitliche 3:0 gegen Xamax. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|08.02.2018

Brunner: Der Geduldsweg eines Hoffnungsträgers

VADUZ - In der vergangenen Saison fiel er mitten im Abstiegskampf wegen einer Wirbelverletzung aus, in der neuen Spielzeit machte ihm das Sprunggelenk länger zu schaffen als erwartet: Doch jetzt hat sich FCV-Aussenläufer Maurice Brunner endlich zurückgemeldet – und das gleich mit einem Torerfolg.

Brunner (l.) bejubelt mit Kapitän Muntwiler das zwischenzeitliche 3:0 gegen Xamax. (Foto: MZ)

VADUZ - In der vergangenen Saison fiel er mitten im Abstiegskampf wegen einer Wirbelverletzung aus, in der neuen Spielzeit machte ihm das Sprunggelenk länger zu schaffen als erwartet: Doch jetzt hat sich FCV-Aussenläufer Maurice Brunner endlich zurückgemeldet – und das gleich mit einem Torerfolg.

In Maurice Brunner setzt man in Vaduz gerne grosse Hoffnungen. Das war schon so, als er im Sommer 2016 zum FCV stiess. Und das war insbesondere so, als er im Verlaufe der letzten Saison derart wichtig wurde, dass ihn Trainer Roland Vrabec im entscheidenden Abstiegskampf gar als «unersetzlich» bezeichnete. Brunner galt als Hoffnungsträger – wegen seiner frechen Spielweise, wegen seiner Schnelligkeit. Mit dem Zürcher in Topform würde man in den letzten Spielen womöglich noch die essentiellen Punktgewinne einfahren.
Doch dann verletzte sich der Rechtsaussen, paradoxerweise ausgerechnet bei jenem kapitalen 3:1-Erfolg bei Hauptkonkurrent Lausanne-Sport, der den Vaduzern noch einmal mächtig Hoffnung für den Verbleib in der höchsten Spielklasse einflösste. Brunner zog sich eine Wirbelverletzung zu, fehlte im Endspurt. Und der unglücklich kämpfende FCV hatte im Fernduell mit Lausanne letztlich klar das Nachsehen und stieg ab.

Brunner erholte sich, blieb zum Erstaunen so manchen Anhängers im Sommer weiterhin beim FC Vaduz, obwohl er in der Super League einen starken Eindruck hinterlassen hatte. Seine Verletzung zum Ende der Saison war für ihn im schlechtesten Moment gekommen – ein Transfer zu einem anderen Schweizer Erstligisten blieb aus. Und so sollte er unter Trainer Vrabec wieder zu den Eckpfeilern im Team gehören, er sollte als Leistungsträger mithelfen, den sofortigen Wiederaufstieg zu realisieren.

Im letzten Sommer verletzte sich Brun­ner im Heimspiel gegen Servette am Sprung­gelenk. (Foto: Zanghel­lini)

Brunner absolvierte ein Spiel in der Challenge League – dann verletzte er sich im zweiten schon wieder. Diesmal am Sprunggelenk. Erneut fehlte er seiner Mannschaft, die sich im Übrigen innert unerwartet kurzer Zeit von ihren Aufstiegsträumen verabschieden musste. Erneut verpufften die Hoffnungen in Brunner – zumindest kurzzeitig.
Vrabec spekulierte darauf, auf seinen 1,79 m grossen Blondschopf Mitte der Vorrunde wieder zählen zu können. Doch Brunners Verletzungsgeschichte wurde um weitere, zähe Kapitel länger – es hiess, Brunners Reha müsse noch einmal um ein paar Wochen verlängert werden, dann wurde vermeldet, der Spieler fühle sich noch nicht ganz bereit für ein Comeback.

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