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Der Vertrag von Peter Jehle beim FCV läuft im Sommer aus. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|01.02.2018

Peter Jehle hat Lust auf mehr

VADUZ - Fussball Peter Jehle hat beim FC Vaduz den Wunsch deponiert, gerne noch eine Saison an seine Karriere anhängen zu wollen. Noch hat der Verein den Vertrag mit dem 36-jährigen Keeper nicht verlängert – sein Trainer würde dies aber begrüssen.

Der Vertrag von Peter Jehle beim FCV läuft im Sommer aus. (Foto: MZ)

VADUZ - Fussball Peter Jehle hat beim FC Vaduz den Wunsch deponiert, gerne noch eine Saison an seine Karriere anhängen zu wollen. Noch hat der Verein den Vertrag mit dem 36-jährigen Keeper nicht verlängert – sein Trainer würde dies aber begrüssen.

236 Partien hat Peter Jehle in seiner langen Profilaufbahn allein für den FC Vaduz bestritten – das sind mehr als 21 000 Minuten, die er für den Club aus der Residenz zwischen den Pfosten stand. Es hätten gar noch mehr sein können, wäre Jehle in den letzten Jahren von Verletzungen verschont geblieben oder wäre er durchgehend die Nummer eins im FCV-Tor gewesen.

Nun läuft der Vertrag der Vaduzer Identifikationsfigur aber aus – wie zahlreiche andere Profis im Challenge-League-Kader des FCV steht Jehle vor einer ungewissen Zukunft. Vor knapp zwei Wochen feierte der Schaaner seinen 36. Geburtstag, es ist ein Alter, in dem sich jeder Fussballer zwangsläufig die Frage stellt: Wie lange mache ich noch weiter? Und gleichzeitig ist es ein Alter, das Clubverantwortliche zum Gedanken veranlassen kann: Sollen wir nicht lieber mal auf einen jüngeren Goalie setzen? Giorgio Contini hatte sich diese Frage gestellt und sie in der letzten Saison mit «Ja» beantwortet – wenn auch zu einem fragwürdigen Zeitpunkt und trotz öffentlich betonter Absicht, die Entscheidung für einen Stammgoalie (Jehle) nicht während der Saison revidieren zu wollen. Continis Nachfolger, Roland Vrabec, hingegen installierte Jehle in dieser Saison wieder als Nummer eins, liess ihn die komplette Vorrunden durchspielen, stärkte seinem erfahrenen Torhüter, Vize-Kapitän und Teamleader immer wieder den Rücken. Benjamin Siegrist, Jehles Konkurrent im Tor, blieb trotz zwischenzeitlich auskurierter Verletzung auf der Ersatzbank.

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