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Politik
Liechtenstein|30.06.2022 (Aktualisiert am 30.06.22 09:43)

Schaan erzielte 28,9 Millionen Franken Plus

SCHAAN - Verschiedene Faktoren hätten im Jahr 2021 zu einem Überschuss von 28,9 Millionen Franken geführt, teilte die Gemeinde Schaan am Donnerstag mit. Das Netto-Finanzvermögen der Gemeinde stieg auf 327,3 Millionen.

(Foto: Michael Zanghellini)

SCHAAN - Verschiedene Faktoren hätten im Jahr 2021 zu einem Überschuss von 28,9 Millionen Franken geführt, teilte die Gemeinde Schaan am Donnerstag mit. Das Netto-Finanzvermögen der Gemeinde stieg auf 327,3 Millionen.

"Zu den wichtigsten Gründen für diese Erhöhung gehören die hohen Steuereinnahmen, eine verminderte Investitionstätigkeit sowie eine konsequente Ausgabenpolitik und Buchgewinne", heisst es in der Mitteilung weiter. Mit diesem positiven Ergebnis habe sich die Pandemie weit weniger auf die Finanzen der Gemeinde ausgewirkt als ursprünglich befürchtet. Dies sei auch der Zusammensetzung der Steuerstrukturen in Schaan zu verdanken.

Vermögens- und Erwerbssteuern deutlich höher als erwartet

Die Entwicklung der Ertragsseite in der Erfolgsrechnung weist eine Steigerung gegenüber dem Budget von 44 Prozent auf. Dies ist insbesondere durch die Steigerung der Vermögens- und Erwerbssteuern auf 43,3 Millionen statt der budgetierten 32 Millionen begründet. "Sie stellen nach wie vor die wichtigste Einnahmenquelle der Gemeinde Schaan dar", so die Gemeinde. Der Anteil an den gesamten Einnahmen liegt bei 55 Prozent.

Der Anteil der Ertragssteuern am Einnahmentotal ist um neun Prozentpunkte auf 22 Prozent gesunken. In diesem Bereich erfolgte eine Kürzung durch das Land (von 22,8 Mio. auf 17,7 Mio.), da der Anteil einer einzelnen Gemeinde gemäss Gesetz nicht mehr als 25 Prozent der Gesamteinnahmen aller Gemeinden entsprechen darf. Auch die Finanzanlagen hätten sich trotz Krisen gut entwickelt und mit einem Plus von 7 Prozent über alle Mandate abgeschlossen.

Geringere Aufwände

Die Aufwandseite wurde hingegen um 11,5 Prozent unterschritten. Man arbeite hier seit Jahren mit hohem Kostenbewusstsein. Die Investitionen in Höhe von 13,2 Millionen wiederum lagen 18,54 Prozent unter dem Voranschlag. Aus verschiedenen Gründen konnten nicht alle Vorhaben realisiert werden, so die Gemeinde.

Da der Selbstfinanzierungsgrad bei 318,32 Prozent liegt, konnten nicht nur alle Investitionen direkt finanziert werden, auch das Netto-Finanzvermögen, das der Gemeinde Schaan als Reserve zur Verfügung steht, erhöhte sich auf 327,3 Millionen.

Der Gemeindesteuerzuschlag bleibt bei 150 Prozent.

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(red/pd)

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