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Die Aussenminister aus Österreich, Rumänien und Liechtenstein: Alexander Schallenberg, Bogdan Aurescu, Dominique Hasler. (Foto: IKR)
Politik
Liechtenstein|05.04.2022 (Aktualisiert am 05.04.22 18:51)

Konferenz in Berlin: Liechtenstein sichert Moldau Unterstützung zu

BERLIN/VADUZ - Gemeinsam mit den Aussenministerinnen und Aussenminister vieler EU-Länder und der G7-Staaten sicherte Regierungsrätin Dominique Hasler in Berlin auch Liechtensteins Unterstützung für die Republik Moldau zu, die durch grosse Flüchtlingsströme stark vom Krieg in der Ukraine betroffen ist. Regierungsrätin Hasler nutzte die Konferenz laut Aussendung der Regierung zudem für bilaterale Kontakte mit Ministerkolleginnen und Kollegen.

Die Aussenminister aus Österreich, Rumänien und Liechtenstein: Alexander Schallenberg, Bogdan Aurescu, Dominique Hasler. (Foto: IKR)

BERLIN/VADUZ - Gemeinsam mit den Aussenministerinnen und Aussenminister vieler EU-Länder und der G7-Staaten sicherte Regierungsrätin Dominique Hasler in Berlin auch Liechtensteins Unterstützung für die Republik Moldau zu, die durch grosse Flüchtlingsströme stark vom Krieg in der Ukraine betroffen ist. Regierungsrätin Hasler nutzte die Konferenz laut Aussendung der Regierung zudem für bilaterale Kontakte mit Ministerkolleginnen und Kollegen.

Regierungsrätin Hasler hat auf Einladung der deutschen Aussenministerin Baerbock, des französischen Aussenministers Le Drian und des rumänischen Aussenministers Aurescu am Dienstag, den 5. April, in Berlin an einer Ministerkonferenz zur Unterstützung der Republik Moldau teilgenommen. Die Republik Moldau ist als direktes Nachbarland der Ukraine sehr stark vom Krieg betroffen, insbesondere durch die grossen Flüchtlingsströme: Bis Anfang April hatten bereits rund 400'000 Flüchtlinge die Grenze nach Moldau überquert, was das Land mit einer Bevölkerungszahl von aktuell ca. 2,6 Millionen Menschen vor enorme Herausforderungen stellt.

Liechtenstein und die Republik Moldau pflegen bereits seit Jahren sehr enge Beziehungen zueinander. Die Republik Moldau ist eines der ärmsten Länder Europas und sei seit 2007 ein Schwerpunktland der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit Liechtensteins, teilt die Regierung mit Der Liechtensteinische Entwicklungsdienst (LED) unterhält auch ein Projektbüro vor Ort. Seit 2007 hat Liechtenstein mehr als 11 Mio. Franken für Projekte im Land beigetragen. Mit diesem Engagement vor allem im Berufsbildungsbereich sei Liechtenstein ein wichtiger Partner der Republik Moldau.

Regierungsrätin Hasler habe laut Aussendung am Dienstag in Berlin betont, dass Liechtenstein der Republik Moldau auch in der aktuellen Krise beistehen und weitere Unterstützung leisten wird. Zusätzlich zur humanitären Hilfe an die ukrainische Bevölkerung habe Liechtenstein bereits die Aktivitäten des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in der Republik Moldau mit einem Beitrag von 100'000 Franken unterstützt. Zudem hat die Regierung entschieden, 20 Personen, die aufgrund des Krieges in der Ukraine in die Republik Moldau geflüchtet sind, direkt von dort aufzunehmen.

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(ikr/red)

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