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Regierungschef Adrian Hasler. (Foto: ZVG)
Politik
Liechtenstein|18.06.2019 (Aktualisiert am 19.06.19 16:02)

Regierungschef fordert Transparenz und Fairness in der Causa Frick

VADUZ - In der Causa Aurelia Frick meldet sich Regierungschef Adrian Hasler zu Wort. Er sehe noch keinen hinreichenden Grund für ein Misstrauensvotum. Weiter pocht Hasler auf Transparenz sowie Fairness und Respekt im Umgang mit den Beteiligten.

Regierungschef Adrian Hasler. (Foto: ZVG)

VADUZ - In der Causa Aurelia Frick meldet sich Regierungschef Adrian Hasler zu Wort. Er sehe noch keinen hinreichenden Grund für ein Misstrauensvotum. Weiter pocht Hasler auf Transparenz sowie Fairness und Respekt im Umgang mit den Beteiligten.

Das Statement von Regierungschef Adrian Hasler im Wortlaut:

In den vergangenen Tagen sind die Emotionen rund um den Konflikt zwischen Regierungsrätin Aurelia Frick und der Geschäftsprüfungskommission hoch gekocht. Äusserungen und Gegenäusserungen haben in der Öffentlichkeit viel zur Verunsicherung beigetragen. Es war und ist für viele nach wie vor nicht einfach zu verstehen, was tatsächlich vorgefallen ist. Im Kern geht es darum, wie die Regierungsrätin Rechenschaft über die erteilten Aufträge gegenüber der GPK ablegt. Hier sind aus meiner Sicht Fehler gemacht worden.

Die Regierung hat sich auf die Fahne geschrieben, in dieser Legislatur wichtige Vorhaben vor­anzutreiben und zu gestalten. In den vergangen zwei Jahren konnten wir in allen Ministerien eindrücklich beweisen, dass wir zum Wohl des Landes und der Bevölkerung sehr gut zusammenarbeiten. Den finanziellen Rahmen hierzu steckt das vom Landtag bewilligte Budget. Darin sind auch Mittel für Experten, Gutachten und Öffentlichkeitsarbeit der Regierung vorgesehen. Intern sind diese Mittel auf die fünf Ministerien aufgeteilt, die im Rahmen der Finanzkompetenzen durch die einzelnen Regierungsmitglieder verantwortet werden. Verantwortung heisst für mich, die Mittel möglichst wirtschaftlich einzusetzen und hierüber jederzeit Rechenschaft abzulegen.

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(red/pd)

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