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Die FL-Abgeordneten Patrick Risch, Georg Kaufmann und Thomas Lageder (von links) stellten das Postulat am Montag den Medien vor. (Foto: Paul Trummer)
Politik
Liechtenstein|26.02.2018 (Aktualisiert am 26.02.18 14:08)

Medienförderung auf dem Prüfstand: Freie Liste reicht Postulat ein

VADUZ - Die Freie Liste lädt mit dem Postulat die Regierung ein, die Wirksamkeit der Medienförderung in Bezug auf die Medien- und Meinungsvielfalt zu überprüfen. Ausserdem verlangt sie von der Regierung Vorschläge, wie die Unabhängigkeit, Neutralität, Objektivität und Qualität der Medienunternehmen verbessert werden kann. Als Grundlage soll eine Volksbefragung dienen. 

Die FL-Abgeordneten Patrick Risch, Georg Kaufmann und Thomas Lageder (von links) stellten das Postulat am Montag den Medien vor. (Foto: Paul Trummer)

VADUZ - Die Freie Liste lädt mit dem Postulat die Regierung ein, die Wirksamkeit der Medienförderung in Bezug auf die Medien- und Meinungsvielfalt zu überprüfen. Ausserdem verlangt sie von der Regierung Vorschläge, wie die Unabhängigkeit, Neutralität, Objektivität und Qualität der Medienunternehmen verbessert werden kann. Als Grundlage soll eine Volksbefragung dienen. 

Die Freie Liste ist nicht zufrieden mit dem jetzigen Medienförderungssystem. Die "parteinahen Landeszeitungen" hätten 95 Prozent aus dem mit 1,8 Millionen Franken gefüllten Medienförderungstopf erhalten. Die FL-Abgeordneten kritisierten an der Pressekonferenz, dass das Medienförderungsgesetz zumindest in Bezug auf die Medienvielfalt seiner Zielsetzung nur ungenügend gerecht werde. Sie bezweifeln, dass die beiden Tageszeitungen, die beide strukturell und finanziell über die Medienförderung abhängig von Regierungsparteien seien, dem Anspruch an Meinungsvielfalt gerecht werden könnten. 

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