Mathias Ospelt, Präsident des Pen-Club Liechtenstein, anlässlich einer Lesung im Literaturhaus im Mai 2021. (Foto: Archiv/Paul Trummer)
«Einwurf»
Liechtenstein|01.04.2022 (Aktualisiert am 01.04.22 13:41)

«Vom Boden aus» - Ospelt über Krieg und PEN-Streit

«Was wäre, wenn der Krieg in der Ukraine als Stunde Null betrachtet würde, ab der eine neue Zeitrechung gilt? Eine, in der nach und nach alle Invasionen weltweit mit demselben Mass beurteilt und gegebenenfalls bestraft werden. Es wäre ein Anfang. Und bis es so weit ist, helfen wir, die Ukraine vom Boden aus zu unterstützen»: Ein «Einwurf» von Mathias Ospelt.

Mathias Ospelt, Präsident des Pen-Club Liechtenstein, anlässlich einer Lesung im Literaturhaus im Mai 2021. (Foto: Archiv/Paul Trummer)

«Was wäre, wenn der Krieg in der Ukraine als Stunde Null betrachtet würde, ab der eine neue Zeitrechung gilt? Eine, in der nach und nach alle Invasionen weltweit mit demselben Mass beurteilt und gegebenenfalls bestraft werden. Es wäre ein Anfang. Und bis es so weit ist, helfen wir, die Ukraine vom Boden aus zu unterstützen»: Ein «Einwurf» von Mathias Ospelt.

Vor viereinhalb Jahren reiste eine Mini-Delegation des Liechtensteiner PEN-Clubs auf Einladung des ukrainischen PEN nach Lwiw/Lemberg, um dort ihr Zentrum am 83. Internationalen PEN Kongress zu vertreten.

An dieser jährlich an einem anderen Ort stattfindenden kulturellen Grossveranstaltung nahmen 168 Delegierte aus 60 Ländern teil, die 68 verschiedene PEN Zentren vertraten.  Als Referenten waren u. a. eingeladen: Madeleine Thien, Paul Auster, Philippe Sands und David Patrikarakos.

Das Thema des viertägigen Kongresses im September 2017 lautete: «Reclaiming Truths in Times of Propaganda». Was so viel bedeutet wie: Wahrheiten in Zeiten der Propaganda zurückerobern.

Worauf dies abzielte, erschliesst sich anhand von zwei öffentlichen Vorträgen: «American Account – Threats to the Freedom of Speech in Donald Trump America» und «Putin’s Power Games – Decline of the Freedom of Speech in Russia».

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(red)

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