Dagmar Frick-Islitzer ist es ein Anliegen, Künstler mit der Wirtschaft zu verbinden, aktuell mit einem Podiumsgespräch im Kunstraum. (Foto: Michael Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|14.09.2020 (Aktualisiert am 14.09.20 08:11)

Dagmar Frick-Islitzer: Künst­le­ri­sche Hal­tungen für und in die Wirtschaft

VADUZ - Die aktuelle Ausstellung «Kunst kann» im Kunstraum Engländerbau in Vaduz geht über die Kunst hinaus und vermittelt vielfältig, wie auch die Podiumsdiskussion von morgen Dienstag aufzeigt. Das «Volksblatt» hat sich mit der Kuratorin Dagmar Frick-Islitzer getroffen.

Dagmar Frick-Islitzer ist es ein Anliegen, Künstler mit der Wirtschaft zu verbinden, aktuell mit einem Podiumsgespräch im Kunstraum. (Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Die aktuelle Ausstellung «Kunst kann» im Kunstraum Engländerbau in Vaduz geht über die Kunst hinaus und vermittelt vielfältig, wie auch die Podiumsdiskussion von morgen Dienstag aufzeigt. Das «Volksblatt» hat sich mit der Kuratorin Dagmar Frick-Islitzer getroffen.

«Volksblatt»: Frau Frick-Islitzer, in einem Satz – was kann Kunst?

Dagmar Frick-Islitzer: Kunst kann einen Perspektivwechsel evozieren.

Schaffen es die zwölf Künstler- positionen aufzuzeigen, was Kunst kann?

Ich denke ja, weil jede Künstlerin und jeder Künstler ganz eigenständige Werke präsentieren und die Lernstationen ganz an diese Kunstwerke gekoppelt sind. Wenn sich Besucherinnen und Besucher auf die Werke und Lernmöglichkeiten einlassen, dann können sie auch etwas für sich persönlich mitnehmen.

Wie sind die Rückmeldungen von Besuchern darauf?

Durchwegs positiv. Es gibt Besucher, die längere Zeit hier verweilen. Ich konnte beispielsweise eine vierköpfige Familie beobachten, die über eine Stunde in der Ausstellung verweilte und an verschiedenen Stationen Halt machte. Das freut mich natürlich als Ausstellungsmacherin.

Sie arbeiten sehr vermittelnd und vernetzend. Was waren Ihre Beweggründe zu diesem Ausstellungsprojekt?

Es ist ein «Erasmus+»-Projekt im Bereich Erwachsenenbildung. Daher war es uns ein Anliegen, Bildung und Kunst einem breiten Publikum zu vermitteln.

Dagmar Frick-Islitzer in der Aus­stel­lung im Kun­straum Engländerbau. (Foto: Michael Zanghel­lini)

Und das gleich über mehrere Länder hinaus.

Ja, die Partner für dieses Projekt kommen aus vier Ländern, neben mir sind es Marc Wellmann vom Haus am Lützowplatz in Berlin, Franz Moser vom Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten und Leo Andergassen vom Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte (Schloss Tirol). Mit diesen drei Herren habe ich das Konzept der Vermittlungs- und Lernplattformen entwickelt, die Künstlerinnen und Künstler dafür ausgesucht und sie in ihrer Arbeit für «Kunst kann» begleitet, ein umfassendes Handbuch verfasst, das im September erscheinen wird. Die Plattform wird hier in Vaduz erstmals gezeigt und danach Es folgen dann die Stationen in den drei Partnerländern.

Vernetzend ist angesprochen. Sie versuchen, die Kunst in die Wirtschaft zu bringen. Wie das?

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(eg)

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