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Kuratorin Dagmar Streckel hat für die Ausstellung Liechtensteiner Kunst in Dornbirn eine gezielte Auswahl getroffen, um dem Narrativen auf die Spur zu kommen. (Foto: M. Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|20.11.2019 (Aktualisiert am 20.11.19 11:56)

Aktu­elle Kunst aus Liech­tens­tein: «inform – zeit­ge­nös­si­sche Narrative»

Dornbirn - Seit zehn Jahren gib es «QuadrART», einen privaten Raum für Kunst in Dornbirn. Das «Volksblatt» hat sich mit der Kuratorin Dagmar Streckel getroffen, die dort eine Ausstellung mit Kunst aus Liechtenstein organisiert.

Kuratorin Dagmar Streckel hat für die Ausstellung Liechtensteiner Kunst in Dornbirn eine gezielte Auswahl getroffen, um dem Narrativen auf die Spur zu kommen. (Foto: M. Zanghellini)

Dornbirn - Seit zehn Jahren gib es «QuadrART», einen privaten Raum für Kunst in Dornbirn. Das «Volksblatt» hat sich mit der Kuratorin Dagmar Streckel getroffen, die dort eine Ausstellung mit Kunst aus Liechtenstein organisiert.

Für die Ausstellung, ein gemeinsames Projekt von Visarte Liechtenstein und «QuadrART» Dornbirn, hat Dagmar Streckel insgesamt sieben Kunstschaffende aus Liechtenstein ausgesucht: Evelyne Bermann, Barbara Bühler, Matthias Frick († 2017), Anna Hilti, Manfred Näscher, Martin Walch und Sunhild Wollwage – zu ihnen gesellt sich aus der Sammlung Erhard Witzel eine Arbeit von Franz Erhard Walther.

«Volksblatt»: Frau Streckel – zeitgenössische Narrative, was muss man sich darunter vorstellen?

Dagmar Streckel: Es geht um Erzählungen in, aus und über Liechtenstein in der Kunst. Der Begriff Narrativ wird ja inzwischen – auch in der Geschichtswissenschaft – viel genutzt und kommt aus den Sozialwissenschaften. Er arbeitet mit einem neuen Ansatz, blickt auf kleinere Erzähleinheiten, darauf, welche Erzählungen die Wahrnehmung, die Vorstellungen von Zusammenhängen in der Gesellschaft prägen. Die erst kürzlich hier im Land erschienene Publikation «Aufbrüche», Band zwei der Reihe «Liechtenstein erzählen», befasst sich auch mit dem Thema der erzählten Geschichte. Auch da wird ein anderer Blick auf die Geschichte geworfen. Ich selbst finde diesen neuen Ansatz sehr spannend. Dass wieder mehr erzählt wird, ist mir auch in Werken aufgefallen, die ich in der letzten Zeit in Ausstellungen hier im Land gesehen habe. Bilder erzählen Geschichten, auch aus verschiedensten Blickwinkeln, kürzere und längere. Detailliert oder auch weniger ausführlich formulieren sie Zusammenhänge. Und sie liefern auch Informationen, die nun in Vorarlberg gezeigt werden.

Wie sind Sie zu diesem Auftrag gekommen, in Dornbirn eine Ausstellung mit Kunst aus Liechtenstein zu organisieren?

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(eg)

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