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(v.l.) Antje Moser, Priska Risch-Amann, Petra Miescher, Daniela Ospelt, Ruth Ospelt-Niepelt, Stefanie Hasler und Natascha Söldi. (Fotos: ZVG)
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Liechtenstein|28.06.2022

Ein Pflänzchen, das wachsen darf!

VADUZ - In der Serie zu den Gemeindewahlen 2023 spricht «Vielfalt in der Politik» mit Gemeinderätinnen über ihre Arbeit und Erfahrung im Gemeinderat.

(v.l.) Antje Moser, Priska Risch-Amann, Petra Miescher, Daniela Ospelt, Ruth Ospelt-Niepelt, Stefanie Hasler und Natascha Söldi. (Fotos: ZVG)

VADUZ - In der Serie zu den Gemeindewahlen 2023 spricht «Vielfalt in der Politik» mit Gemeinderätinnen über ihre Arbeit und Erfahrung im Gemeinderat.

Wie eine Wiese, auf der Pflanzen und Blumen spriessen, so soll das «Vadozner Huus» wachsen und sich weiterentwickeln. Der Wunsch nach einem Raum für die Menschen und Vereine aus Vaduz wurde erstmals am Base Camp im Jahr 2019 an die Gemeinde herangetragen. Eine Arbeitsgruppe befasste sich daraufhin mit der Erarbeitung eines Konzepts und den nötigen Vorarbeiten. Ende 2021 öffnete das «Vadozner Huus» seine Türen.

Im Erdgeschoss befindet sich ein Gemeinschaftsraum mit einem grossen Tisch und gemütlichen Sitzecken. Hier trifft man sich, redet, spielt oder ruht sich aus. Auch Veranstaltungen können hier stattfinden. Die Büros im oberen Stock können zum Lernen und Arbeiten oder für Sitzungen gebucht werden. Wie Natascha Söldi erfreut berichtet, wird das Haus bereits rege genutzt.

Das Besondere daran ist, dass es der Bevölkerung überlassen wird, das Haus mit Leben zu füllen. Einzelpersonen, Gruppen und Vereine können hier eigene Ideen und Aktivitäten umsetzen. Wie Petra Miescher erklärt, brauchte es am Anfang ein wenig Mut, um etwas einfach laufen zu lassen, ohne zu wissen, wie es herauskommt.

Als Glücksfall bezeichnet es Ruth Ospelt-Niepelt, dass das «Vadozner Huus» in diesem Gebäude untergekommen ist. Im Jahr 1937 war es vom Architekten Ernst Sommerlad als Wohn- und Geschäftshaus geplant worden. Vorerst wurde es nur sanft und kostengünstig renoviert. Das Interieur ist bewusst einfach gehalten, nicht zuletzt durch den Einsatz gebrauchter Möbel. «Ein schönes Zeichen für Vaduz», findet Stefanie Hasler. Im Städtle sei sonst vieles so perfekt und «geschniegelt».

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(v.l.) Petra Miescher, Natascha Söldi, Daniela Ospelt, Ruth Ospelt-Niepelt, Priska Risch-Amann, Antje Moser und Stefanie Hasler.

Alle Gemeinderätinnen schätzen die Vielfalt an Themen, mit denen sie in der Politik zu tun haben und die Nähe zu den Menschen. Priska Risch-Amann hebt hervor, dass man nicht nur mitarbeite, sondern auch mitentscheide. Für Vize-Bürgermeisterin Antje Moser ist klar: «Politik, diese Erfahrung musst du einmal gemacht haben!»

Entgegen dem Eindruck, den die Medien zum Teil vermitteln, bilden parteipolitische Konfrontationen die grosse Ausnahme. Daniela Ospelt schätzt das gute Gemeinschaftsgefühl untereinander, das auch ausserhalb der Sitzungen gepflegt werde. Die Besprechung der rund 40 Traktanden pro Sitzung verlaufe meist sachlich, konstruktiv und wohlwollend. Manchmal sogar richtig lustig!

Das ausführliche Interview sowie weitere Fotos und Videos finden Sie auf www.vielfalt.li.

(pr)

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