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Von links nach rechts: Barbara Welte-Beck, Alexandra Roth-Schädler, Corina Vogt-Beck und Gertrud Vogt. (Foto: ZVG)
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Liechtenstein|15.06.2022

Mit dem Herzen denken

TRIESENBERG - In der Serie zu den Gemeindewahlen 2023 spricht «Vielfalt in der Politik» mit Gemeinderätinnen über ihre Arbeit und Erfahrung im Gemeinderat.

Von links nach rechts: Barbara Welte-Beck, Alexandra Roth-Schädler, Corina Vogt-Beck und Gertrud Vogt. (Foto: ZVG)

TRIESENBERG - In der Serie zu den Gemeindewahlen 2023 spricht «Vielfalt in der Politik» mit Gemeinderätinnen über ihre Arbeit und Erfahrung im Gemeinderat.

Altes bewahren und gleichzeitig den Schritt in die Zukunft wagen. Vor dieser Aufgabe steht die Gemeinde Triesenberg beim Berggasthaus Sücka. Es ist ein Haus mit Geschichte. Ende des 19. Jahrhunderts war es als Kurhaus in Betrieb und damit einer der ersten Touristenorte im Liechtensteiner Berggebiet. Seither wird es als Restaurant mit Übernachtungsmöglichkeit genutzt. Im Winter lockt die allseits beliebte Naturrodelbahn. 

Viele schöne Erinnerungen verbinden die Triesenbergerinnen und Triesenberger mit der Alp und dem Gasthaus. Wie Alexandra Roth-Schädler sagt, ist die «Sücka» eine Herzensangelegenheit! Allerdings ist das Gebäude in einem schlechten baulichen Zustand, weshalb Veränderungen unumgänglich sind. Eine Arbeitsgruppe befasst sich mit Möglichkeiten der zukünftigen Nutzung und von Kooperationen. Dass der Standort beibehalten wird, steht für die Gemeinderätinnen Alexandra Roth-Schädler, Gertrud Vogt, Corina Vogt-Beck und Barbara Welte-Beck ausser Frage.

Aus wirtschaftlicher oder touristischer Sicht gebe es durchaus Potenzial. Die «Sücka» sei ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen oder Bike-Touren im Alpengebiet. In der heutigen Zeit habe die Natur für viele wieder einen grösseren Stellenwert gewonnen, so Barbara Welte-Beck. Auch Gertrud Vogt gerät ins Schwärmen: «Diese Lage ist unglaublich. Wenn du aus dem alten Tunnel herauskommst, eröffnet sich dir eine andere Welt!» Allerdings sieht sie es kritisch, weiterhin so viel Geld in das alte Gebäude zu investieren.

Die Gemeinderätinnen, die ihre erste Legislatur absolvieren, beschreiben die Politik als interessant und vielseitig. «Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass mir die Arbeit so gut gefällt!», sagt Corina Vogt-Beck. Es habe noch keine Sitzung gegeben, zu der sie nicht gerne hingegangen sei. Am Anfang sei es hilfreich gewesen, Besichtigungen zu machen und von Fachpersonen über die verschiedenen Themen informiert zu werden. So hätten sich die neuen Gemeinderatsmitglieder rasch zurechtfinden können. Eine Kandidatur möchten sie wärmstens empfehlen, auch aufgrund des guten Klimas im Gemeinderat. Man höre sich zu und respektiere einander.

Das ausführliche Interview sowie weitere Fotos und Videos finden Sie auf www.vielfalt.li.

(pr)

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