Von links: Annika Maier, Projektkoordinatorin, I.D. Prinzessin Tatjana von und zu Liechtenstein und Clemens Klingan, Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf Wien. (Foto: ZVG)
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International|06.04.2022 (Aktualisiert am 06.04.22 11:15)

Prinzessin Tatjana besucht ukrainische Flüchtlingskinder

WIEN - Als Schirmherrin von SOS-Kinderdorf Liechtenstein war es Tatjana von Lattorff, Prinzessin von und zu Liechtenstein, ein grosses Anliegen, sich aus erster Hand über die Projekte zugunsten der ukrainischen Kriegskinder zu informieren. Am Montag besuchte sie deshalb das Kinderschutzzentrum im Hauptbahnhof Wien, das von SOS-Kinderdorf für Kinder auf der Flucht eingerichtet wurde.

Von links: Annika Maier, Projektkoordinatorin, I.D. Prinzessin Tatjana von und zu Liechtenstein und Clemens Klingan, Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf Wien. (Foto: ZVG)

WIEN - Als Schirmherrin von SOS-Kinderdorf Liechtenstein war es Tatjana von Lattorff, Prinzessin von und zu Liechtenstein, ein grosses Anliegen, sich aus erster Hand über die Projekte zugunsten der ukrainischen Kriegskinder zu informieren. Am Montag besuchte sie deshalb das Kinderschutzzentrum im Hauptbahnhof Wien, das von SOS-Kinderdorf für Kinder auf der Flucht eingerichtet wurde.

Das Zentrum am Wiener Hauptbahnhof stehe Familien auf der Flucht und Durchreise jeden Nachmittag zur Verfügung und diene dazu, Mädchen und Buben einen sicheren Rückzugsort zu geben. Gemäss Mitteilung von SOS Kinderdorf Liechtenstein, sind viele von ihnen seit Tagen auf der Flucht, versteckten sich in Schutzbunkern und waren stunden- und tagelang in Bussen und Zügen unterwegs. "Man merkt, dass viele Kinder traumatisiert sind, das zeigen auch die Zeichnungen, die die Kinder hiergelassen haben. Hier im Kinderschutzzentrum finden sie einen Ort der Ruhe und haben Zeit, um durchzuschnaufen und aufzutanken", so die Schirmherrin.

Sicherheit und Ruhe

Die Kinderschutzzone befinde sich in den Räumlichkeiten der Caritas Wien, die den ankommenden Menschen kostenlose Verpflegung anbietet. So hätten Mütter die Möglichkeit, in Ruhe etwas zu essen, sich zu sammeln und ihre Kinder gut betreut zu wissen. Wichtig sei ausserdem, dass sie in einer geschützten Zone sind, wo auch ihr weniges Hab und Gut in Sicherheit ist. "Eine Ukrainerin, welche selbst als freiwillige Dolmetscherin im Zentrum mithilft, hat mir erzählt, dass schon einigen Familien auf der Flucht das Gepäck gestohlen wurde", erzählt I.D. Tatjana von Lattorff sichtlich geschockt. "Die Frauen und ihre Kinder sind starkem Stress ausgesetzt, mir hat darum vor allem die ruhige, sichere und friedliche Atmosphäre im Tageszentrum sehr gefallen.", so die siebenfache Mutter weiter, "hier können die Mädchen und Buben einen Moment einfach wieder Kind sein und spielen." Während manche Kinder den gemütlichen Bereich nutzten, um sich zurückzuziehen, lebten andere ihren Bewegungsdrang aus und tollten herum. Es liegen gemäss Mitteilung verschiedene Spiele, Mal- und Bastelutensilien bereit sowie eine Kuschelecke eingerichtet wurde. "Im Spiel verarbeiten sie die herausfordernde Situation, in der sie sich gerade befinden", heisst es weiter.

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(red/pd)

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