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Jan Schoch hat Leonteq mitgegründet, tritt nun aber aus der Geschäftsleitung aus. (Archivbild)
Wirtschaft
Schweiz|06.10.2017

Leonteq zieht die Reissleine und sucht neuen Chef

BERN - Die angeschlagene Fintech-Firma Leonteq sucht einen neuen Chef. Der bisherige Jan Schoch tritt per sofort von seiner Position zurück und verlässt zudem die Geschäftsleitung. Interimistisch übernimmt der bisherige Finanzchef die Führungsposition.

Jan Schoch hat Leonteq mitgegründet, tritt nun aber aus der Geschäftsleitung aus. (Archivbild)

BERN - Die angeschlagene Fintech-Firma Leonteq sucht einen neuen Chef. Der bisherige Jan Schoch tritt per sofort von seiner Position zurück und verlässt zudem die Geschäftsleitung. Interimistisch übernimmt der bisherige Finanzchef die Führungsposition.

Überraschend kommt das Sesselrücken in der Chefetage des Finanzdienstleisters nicht. Bereits vor rund einem Monat gab Leonteq bekannt, dass Schoch auf den 1. Oktober einen Vertreter bekommen solle, damit er sich verstärkt um die Strategie und den Kontakt zu den Kunden kümmern könne.

Jetzt hat der Verwaltungsrat beschlossen, dass der Leonteq-Gründungspartner Schoch künftig dem Unternehmen nur noch beratend zur Seite stehen soll, dies in der Position des "Senior Advisor Strategic Growth Initiatives", wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Marco Amato, bisheriger Finanzchef und seit 1. Oktober eigentlich als Vertreter von Schoch vorgesehen, übernimmt vorläufig die Chefposition. Diese Änderung werde per sofort wirksam und die Suche nach einem neuen Unternehmenschef sei eingeleitet, heisst es in der Mitteilung.

Zudem hat der Finanzdienstleister für den 22. November eine ausserordentliche Generalversammlung angesetzt. An dieser sollen die Aktionären einen neuen Verwaltungsratspräsidenten und zwei neue Mitglieder für das Aufsichtsgremium wählen. Vorgeschlagen sind Christopher M. Chambers als Präsident und Paulo Brügger sowie Thomas R. Meier als Mitglieder.

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