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Thomas Stocker präsentiert den Weltklimabericht 2013. (Foto: ZVG)
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Liechtenstein|07.05.2016

Klimawandel: Alle Länder müssen jetzt ihre Hausaufgaben machen

SCHAAN - Das Klimaabkommen von Paris ist unterzeichnet. Über 170 Staaten haben sich dem Kampf gegen die globale Erwärmung verschrieben. Ein historisches Ereignis, das jedoch neue Denkweisen in allen Bereichen der Gesellschaft nötig macht.

Thomas Stocker präsentiert den Weltklimabericht 2013. (Foto: ZVG)

SCHAAN - Das Klimaabkommen von Paris ist unterzeichnet. Über 170 Staaten haben sich dem Kampf gegen die globale Erwärmung verschrieben. Ein historisches Ereignis, das jedoch neue Denkweisen in allen Bereichen der Gesellschaft nötig macht.

Nach dem Klimaabkommen von Paris ist ein massgebliches Umdenken notwendig. Dessen ist sich auch der renommierte Schweizer Klimaforscher Thomas Stocker sicher. Es sei ein historisches Abkommen, auf das man auch stolz sein dürfe, doch müssten auf Worte und Vereinbarungen nun auch Taten folgen, betont der Fachmann im heutigen «Volksblatt»-Interview. «Ich denke, wir sind alle angehalten – im Geist des Abkommens von Paris – unsere Hausaufgaben zu machen: In der Schweiz, in Liechtenstein und in Europa», so Stocker weiter. Das heisst, dass künftig in allen Entscheidungen, seien sie politisch wirtschaftlich oder sozial, auch die Klimaverträglichkeitsfrage berücksichtigt werden muss: Ist das Vorhaben mit den Zielen vereinbar, die wir uns in Paris gesteckt haben? Somit müssen grosse Infrastrukturprojekte künftig nicht mehr nur finanziell tragbar, sondern auch klimaverträglich sein.


Qualitatives Wachstum


Dies bedeute jedoch keineswegs ein Ende des wirtschaftlichen Wachstums, sondern dass man das qualitative Wachstum in den Vordergrund stellt. «Wenn Sie Märkte anschauen, die kohlenstoffemissionsarm bzw. -frei sind, so müssen wir dort wachsen, aber eben auf Kosten jener klassischen Technologien, die sehr ineffizient sind und sehr viel CO2 ausstossen», erklärt der Klimaforscher.

Das ausführliche Interview mit Thomas Stocker lesen Sie im „Volksblatt“ vom Samstag (07.05.2016).

(alb)

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