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Region|17.11.2013 (Aktualisiert am 17.11.13 21:55)

Jugendliche glänzen auf Bühne des Jugendprojekt-Wettbewerbs

ST. GALLEN - Im Finale des Jugendprojekt-Wettbewerbs von gestern sicherte sich das St. Galler Projekt «Ein Kind – Ein Buch» den ersten Platz und gewann 1250 Euro. Der St. Galler Regierungsrat Martin Klöti zeigte sich stolz auf die Jugendlichen.

Die Jugendbeiz Talhof in St. Gallen war randvoll. Neben Fans der antretenden Projektteams und vielen begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauer fieberten Martin Klöti, Regierungsrat Kanton St. Gallen, Donat Ledergerber, Kantonsratspräsident St. Gallen, Dr. Greti Schmid, Landesrätin aus Vorarlberg, und und Regierungsrat Mauro Pedrazzini, mit den Finaldarbietungen mit. Für besondere Aufregung am diesjährigen Wettbewerb sorgten die Projekte «Ein Kind – Ein Buch», «Jugend hilft», «Wir wollen/brauchen ein neues Jugendzentrum» und «Jugendrat in Liechtenstein / easyvote». Sie belegten die Rangplätze und forderten, durch ihre gleichwertige Stärke, die Jury bei der Vergabe der Podestplätze aufs Äusserste heraus.

Der Jugendprojekt-Wettbewerb bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen viele Lernfelder. Jugendliche können Ideen entwickeln und Projekte umsetzen. Gemeinsam ein Ziel zu erreichen und sich für eine Sache einzusetzen, macht zufrieden. Wird die meist verborgene Anstrengung durch Dritte und in der Öffentlichkeit gewürdigt, ist das eine besondere Freude. Die Jugendlichen waren am Samstag deshalb mit besonderer Begeisterung und Kreativität bei der Sache. Von Kampfkunst bis Papierkanonen, alles wurde auf die Bühne gebracht.

Die Jugendlichen von heute denken gemeinnützig. Sie setzen sich für die Gesellschaft und für schwächer gestellte Gruppen ein. Dies zeigte beispielsweise die Projektgruppe «Jugend hilft – ein Projekt für Tischlein deck dich» aus Meiningen Vorarlberg, der es gelungen ist, mit einer Aktion haltbare Lebensmittel und Hygieneprodukte für armutsbetroffene Menschen zu sammeln. Insgesamt wiesen nicht weniger als fünf der zehn Projekte, die im Finale starteten, einen gemeinnützigen Charakter auf. Von eigennützig denkenden Jugendlichen fehlte am Jugendprojekt-Wettbewerb jede Spur.

 

Die vier besten Jugendprojekte 2013

 

Platz 1: «Ein Kind – Ein Buch» aus St.Gallen Vier Studentinnen der pädagogischen Hochschule haben dafür gesorgt, dass zehn südafrikanische Schulen komplett mit Büchern ausgestattet wurden.

 

Platz 2: «Jugend hilft – Ein Projekt für Tischlein deck dich» aus Meiningen V Die Meininger Ministranten veranstalteten am 24. November 2012 ein Projekt für «Tischlein deck dich». 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene sammelten haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel für bedürftige Menschen.

Platz 3: «Wir wollen/brauchen ein Jugendzentrum» aus Lustenau V 30 Jugendliche organisierten Workshops, besuchten Gemeindevertretungssitzungen und sammelten 2.074 Unterschriften für ein neues Jugendhaus in Lustenau.

Platz 3: «Jugendrat in Liechtenstein/easyvote» aus dem Fürstentum Liechtenstein Eine kleine Gruppe junger Erwachsener gründete 2012 den Verein Jugendrat Liechtenstein, welcher mittlerweile mehr als 35 Mitglieder zählt. Der Verein führte die Abstimmungshilfe «easyvote» ein und vertritt die Stimme der Jugend in der Politik.


Weitere Informationen zum Jugendprojekt-Wettbewerb: www.jugendprojekte.ch oder www.jugend.sg.ch

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Montag.

(red/stakasg)

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