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Ab 1. Januar kosten Postfächer 120 Franken Gebühr pro Jahr. (Foto: Shutterstock)
Politik
Liechtenstein|07.10.2017

Postfachgebühr könnte 175 000 Franken bringen

VADUZ - Warum die Postfächer nicht mehr kostenlos sind und was dies der liechtensteinischen Post einbringt, wollten zwei Abgeordnete in je einer Kleinen Anfrage genauer wissen.

Ab 1. Januar kosten Postfächer 120 Franken Gebühr pro Jahr. (Foto: Shutterstock)

VADUZ - Warum die Postfächer nicht mehr kostenlos sind und was dies der liechtensteinischen Post einbringt, wollten zwei Abgeordnete in je einer Kleinen Anfrage genauer wissen.

Ab dem nächsten Jahr sind die bis anhin kostenlosen Postfächer der liechtensteinischen Post nur mehr gegen eine jährliche Gebühr von 120 Franken zu haben. Dies bewegte gleich zwei Abgeordnete – Daniel Seger (FBP) und Herbert Elkuch (DU) – dazu, sich in einer Kleinen Anfrage nach den Hintergründen zu erkundigen. Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch betonte, dass diese Entscheidung in der Kompetenz der stratischen Führung der Post liege und nicht in der Regierung, da die Postfachzustellung nicht unter den Universaldienst fällt. «Die zusätzlichen Kosten, insbesondere durch die Bewirtschaftung der Postfachanlagen sowie das spezifische Leistungsangebot mit darin inbegriffenen Zusatzdienstleistungen, rechtfertigen die Gebühr», verteidigte Risch aber das Vorgehen der Postführung.

12 Prozent haben gekündigt

Elkuch erkundigte sich weiter, was die Post durch die Gebühren einnehme. Dies ist gemäss Risch in einer Analyse berechnet worden. Eine effektive Rechnung könne jedoch erst vorgenommen werden, nachdem klar ist, wie viele Personen ihr Postfach kündigen oder behalten werden. Der Verwaltungsrat rechne mit einem Mehrertrag von bis zu 175 000 Franken, sofern die Anzahl der Postfach-Kündigungen nicht mehr als 20 Prozent beträgt. Derzeit liegt die Kündigungsrate bei 12  Prozent.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Samstag (7.10.2017).

(df)

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