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Freitag - 21. April 2017 | 11:34 (Aktualisiert am 21.04.17 11:49)

"Zusammenhalt wird mitentscheidend sein"

VADUZ - Der FC Vaduz befindet sich acht Runden vor Schluss in akuter Abstiegsgefahr. Der Weg zum Klassenerhalt ist ein steiniger, aber nicht unmöglich zu begehen. Trainer Roland Vrabec glaubt, die Teammentalität werde dabei sehr wichtig sein.

Roland Vrabec lobt die Team­mentalität und sieht diese als "wichtigen Faktor" im Abstiegskampf. (Foto: KEY)

Wenn es unter der Saison so etwas wie einen Indikator gibt, wer am Ende absteigen könnte, dann hat der FC Vaduz nicht unbedingt die besten Karten – so unglücklich wie er in dieser Rückrunde aufgetreten ist. Vieles spricht dafür, dass es in dieser Saison die Liechtensteiner trifft. Nicht nur der Rückstand in der Tabelle. Erinnern Sie sich an das aufwühlende 3:4 in Thun, das frustrierende 0:1 gegen Lausanne, das hochdramatische 2:3 in Bern oder zuletzt das an Pech und Unvermögen kaum zu überbietende 0:1 gegen Sion? Ja, wenn dies die Anzeichen dafür sind, dass Vaduz am Ende der Saison absteigt, dann handelt es sich um ziemlich deutliche Signale. In all diesen Partien hätte der FCV punkten können und müssen, aber er tat es nicht. Gleichwohl – und das sei hier ebenso klar betont – ist es bei Weitem noch zu früh, um solche Schlüsse zu ziehen. Acht Spiele stehen noch an. Da kann viel passieren. Oder wie Roland Vrabec sagt: «Es ist ja noch nicht alles verloren.»

Der neue Vaduzer Cheftrainer steht vor der schwierigen Aufgabe, den Liechtensteiner Super-League-Club vor dem Abstieg zu retten. Nur: Der Trainereffekt scheint in Vaduz erfolglos zu verpuffen. Drei Spiele, drei Niederlagen – die Startbilanz von Vrabec ist ernüchternd. Dabei hätte der Einstand des 43-jährigen Frankfurters mit nur ein bisschen mehr Wettkampfglück auch ganz anders aussehen können. Bei seinem Debüt in Bern gegen die Young Boys erzielte der hochfavorisierte Gegner das erste seiner beiden späten Tore aus dem Abseits. Und auf die vier Aluminiumtreffer im letzten Spiel gegen Sion muss an dieser Stelle wohl nicht mehr weiter eingegangen werden. Fakt ist: Der FC Vaduz hat zuletzt gezeigt, dass er für den Ligaerhalt kämpfen will. Er hat sich trotz einer Vielzahl an erlittenen Rückschlägen immer wieder aufgebäumt. Und genau darin liegt wohl die grösste Chance des FCV im Hinblick auf den Endspurt in der Meisterschaft. Auch Vrabec sagt: «Wir haben eine gute Mentalität in der Mannschaft. Ich denke, dass das ein sehr wichtiger Faktor im Kampf um den Ligaerhalt sein wird. Dieser Zusammenhalt wird mitentscheidend sein.»

Das Glück ist nötig, der Spass wichtig

Ob er dem FC Vaduz am Ende tatsächlich zum Verbleib im Schweizer Oberhaus verhilft, bleibt abzuwarten. Das Ligaschlusslicht wird dafür auch ganz viel Glück brauchen. Auch schon am kommenden Wochenende: Der FCV muss hoffen, dass die direkten Konkurrenten aus Thun (in St. Gallen) und Lausanne (in Sion) ohne Punkte bleiben, damit der Rückstand auf den rettenden neunten Tabellenplatz im Falle einer Vaduzer Niederlage nicht weiter anwächst. Dass der FCV am Samstag (20 Uhr, Liveticker auf «Volksblatt.li») in Basel verliert, muss als wahrscheinlich erachtet werden. «Da verlieren die meisten Mannschaften», meint auch Vrabec, «trotzdem werden wir nicht nach Basel fahren, um die Punkte einfach wegzuschenken. Wir gehen die Partie positiv an und versuchen, etwas mitzunehmen.»

Um den Teamgeist weiter zu stärken, setzt der Vaduzer Cheftrainer auf verschiedene Trainingsmethoden. Gestern Nachmittag standen zum Abschluss gezielt Auflockerungsübungen an. «Die ganze Woche nur angespannt und fokussiert zu arbeiten, ist auch nicht hilfreich. Man muss trotz allem noch Spass am Job haben», betont Roland Vrabec und muss selbst lachen. Eines steht fest: Dieser Spass würde sich merklich erhöhen, wenn in der Liga endlich auch mal die Resultate stimmen würden.


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(mp)

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