In Altach wurde ein islamischer Friedhof mit rund 700 Gräbern realisiert. Liechtenstein ist davon noch weit entfernt. (Foto: RM)
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Liechtenstein|21.04.2017 (Aktualisiert am 21.04.17 10:27)

Islamischer Friedhof: Schockstarre und Ratlosigkeit in Liechtenstein

SCHAAN - Rund ein halbes Jahr nach dem Entscheid der Bürgergenossenschaft Vaduz, das Grundstück in Schaan nicht für einen islamischen Friedhof freizugeben, suchen weder Gemeinden noch die Regierung nach alternativen Standorten.

In Altach wurde ein islamischer Friedhof mit rund 700 Gräbern realisiert. Liechtenstein ist davon noch weit entfernt. (Foto: RM)

SCHAAN - Rund ein halbes Jahr nach dem Entscheid der Bürgergenossenschaft Vaduz, das Grundstück in Schaan nicht für einen islamischen Friedhof freizugeben, suchen weder Gemeinden noch die Regierung nach alternativen Standorten.

Der Weg zum ersten islamischen Friedhof in Liechtenstein scheint noch ein langer zu sein. Seit dem «Nein» der Vaduzer Bürgergenossenschaft machen sich eine Art Schockstarre und Ratlosigkeit breit. Während es kurz nach dem Entscheid noch hiess, dass nun die Suche nach einem anderen Standort beginne, passiert derzeit – nichts. Norman Wohlwend, Vorsteher der Gemeinde Schellenberg: «Wir waren Jahre damit beschäftigt einen passenden Standort für einen muslimischen Friedhof im Land zu finden, es wurden verschiedene Varianten geprüft, Schaan erschien uns als ideale Lösung. Nun beginnen wir wieder bei null.» Der Vorsteher rechnet damit, dass die Standortsuche weitere Jahre in Anspruch nehmen wird.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Freitag (21.4.2017).

(sb)

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