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Unterwasserfotos aus Liechtenstein zeigen die Nase beim Laichgeschäft. (Foto: Rainer Kühnis)
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Liechtenstein|18.04.2017 (Aktualisiert am 18.04.17 16:21)

Die Nase laicht nach Jahrzehnten wieder in Liechtenstein

RUGGELL - Es ist noch nicht lange her, als man im gesamten Rheintal nur noch um die 50 erwachsenen Tiere der karpfenartigen Nase zählte. Umso erfreulicher ist für den Fischereiverein Liechtenstein die vor Ostern gemachte Entdeckung im Liechtensteiner Unterland. Es laichen in Liechtenstein erstmals seit Jahrzehnten wieder 40-50 Nasen.

Unterwasserfotos aus Liechtenstein zeigen die Nase beim Laichgeschäft. (Foto: Rainer Kühnis)

RUGGELL - Es ist noch nicht lange her, als man im gesamten Rheintal nur noch um die 50 erwachsenen Tiere der karpfenartigen Nase zählte. Umso erfreulicher ist für den Fischereiverein Liechtenstein die vor Ostern gemachte Entdeckung im Liechtensteiner Unterland. Es laichen in Liechtenstein erstmals seit Jahrzehnten wieder 40-50 Nasen.

Die Nase gilt in Liechtenstein sowie der Schweiz als eine vom Aussterben bedrohte Fischart, teilt der FVL in seiner Aussendung mit, Ihren Namen trägt sie wegen der stumpfen Kopfspitze, die wie eine Nase aussieht. Sie ist europaweit eine geschützte Art der Berner Konvention und steigt als ausgeprägter Wanderfisch im April für wenige Tage zum Laichgeschäft in die Nebenflüsse und Bäche des Alpenrheins auf.

 

Der Fischereiverein Liechtenstein (FVL) hat im Jahre 2014 einen Initialbesatz mit 10‘000 Nasenbrütlingen, deren Eltern aus der Dornbirner Ach stammten, vorgenommen. Um die Art damals in der Bevölkerung bekannt zu machen, wählte der FVL für das Fischessen 2014 das Motto „Der Nase nach…“. Es freut nun alle Verantwortlichen sehr, dass sich die grossen Bemühungen von Behörden, Gemeinden und des Fischereivereins um saubere und vor allem durchgängige Gewässer auszahlen.

(pd/red)

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