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Sigi Langenbahn, Geschäftsführer des LANV. (Foto: Nils Vollmar)
Politik
Liechtenstein|18.08.2016 (Aktualisiert am 18.08.16 16:32)

LANV kritisiert geplantes verschärftes Asylgesetz

VADUZ - Anlässlich einer Pressekonferenz des Interregionalen Gewerkschaftsrates (IGR) Bodensee kritisierte Sigi Langenbahn, Geschäftsführer des Liechtensteinischen ArbeitnehmerInnenverbands (LANV), das geplante Asylgesetz, das im Juli in Erster Lesung im Landtag behandelt wurde.

Sigi Langenbahn, Geschäftsführer des LANV. (Foto: Nils Vollmar)

VADUZ - Anlässlich einer Pressekonferenz des Interregionalen Gewerkschaftsrates (IGR) Bodensee kritisierte Sigi Langenbahn, Geschäftsführer des Liechtensteinischen ArbeitnehmerInnenverbands (LANV), das geplante Asylgesetz, das im Juli in Erster Lesung im Landtag behandelt wurde.

Dass das Asylverfahren beschleunigt werden soll, sei zwar grundsätzlich zu begrüssen. Dies habe sich in mehrfacher Hinsicht als positiv erwiesen, so Sigi Langenbahn. Dass gemäss der Vorlage jedoch Asylanträge abgelehnt und nicht inhaltlich geprüft werden können, wenn die Person aus einem sicheren Heimat- oder Herkunftsland kommt, und ein Asylgesuch als unzulässig abgewiesen werden kann, wenn wirtschaftliche oder medizinische Gründe vermutet werden, kritisiert der LANV-Geschäftsführer: "Derartige Massnahmen gehen unseres Erachtens zu weit und stellen einen Verstoss gegen die Genfer Flüchtlingskonvention dar." Jede Person, die aufgrund ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Geschlechts oder ihrer politischen Überzeugung verfolgt wird, solle weiterhin um Asyl und Schutz ansuchen können.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Freitag (19.8.2016).

(df)

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