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Eine Renaturierung des Alpenrheins könnte einen wesentlichen Beitrag zu mehr Lebensqualität leisten, ist die Regierung überzeugt.
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Liechtenstein|13.05.2015 (Aktualisiert am 13.05.15 13:44)

Regierung sieht Aufweitung des Rheins als Chance

VADUZ - Die Regierung steht Gewässeraufweitungen am Rhein durchaus positiv gegenüber. "Flussaufweitungen vermögen einen wesentlichen Beitrag bezüglich Raum- und damit Lebensqualität zu leisten", schreibt die Regierung in der Beantwortung einer FL-Interpellation betreffend den ökologischen Zustand des Alpenrheins.

Eine Renaturierung des Alpenrheins könnte einen wesentlichen Beitrag zu mehr Lebensqualität leisten, ist die Regierung überzeugt.

VADUZ - Die Regierung steht Gewässeraufweitungen am Rhein durchaus positiv gegenüber. "Flussaufweitungen vermögen einen wesentlichen Beitrag bezüglich Raum- und damit Lebensqualität zu leisten", schreibt die Regierung in der Beantwortung einer FL-Interpellation betreffend den ökologischen Zustand des Alpenrheins.

Die Regierung beantwortet mit der Interpellationsbeantwortung die spezifischen Fragen der Interpellanten bezüglich Aufweitungsprojekte am Alpenrhein und zum Schutz bestimmter geschützter und seltener Tier- und Pflanzenarten. Die Regierung unterstützt die Bestrebungen zur Verbesserung der Lebensräume sowie der ökologischen Bedingungen für die im Grenzabschnitt vorkommenden bedrohten Arten im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten.

Gemäss dem Entwicklungskonzept Alpenrhein tangieren vier von insgesamt 19 Massnahmen für Aufweitungen das liechtensteinische Hoheitsgebiet. Zur Klärung der Frage, ob die Massnahmen realisierbar sind, müssten vertiefte Überprüfungen und Studien angestellt werden.

Bei Gewässeraufweitungen besteht insbesondere ein Konflikt mit der landwirtschaftlichen Bodennutzung. Aus übergeordneter raumplanerischer, in die Zukunft gerichteter Betrachtungsweise gibt es nach Ansicht der Regierung Gründe dafür, Gewässeraufweitungen auch am Alpenrhein als Option zu bewahren. Entscheidungen zur weiteren Entwicklung des Alpenrheins sind zudem wegen den in kommenden Jahren anstehenden Dammsanierungen zeitnah zu treffen.

Die Prioritäten in der Bodenwidmung müssen gesellschaftspolitisch diskutiert und entschieden werden. Die Regierung lädt den Hohen Landtag dazu ein, sich zu diesen zukunftsweisenden Fragen zu äussern, damit die Regierung ein Stimmungsbild darüber erhält, in welche Richtung die zukünftigen Arbeiten nach Ansicht des Landtages auszurichten sind.

(mb)

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