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Politik
Liechtenstein|17.04.2015

Aurelia Frick nimmt Stellung zu Uni-Interviews

VADUZ/SCHAAN - Bildungsministerin Aurelia Frick sieht sich in einem Videointerview, das als Web-TV- und als Zeitungsinterview verwertet wurde, missverstanden. Nachfolgend veröffentlichen wir die Stellungnahme der Bildungsministerin und den angesprochenen Videobeitrag von "Volksblatt.li".

"Im Anschluss an die Medienkonferenz betreffend die Universität Liechtenstein wurde ich von „Volksblatt.li“ interviewt. Das Volksblatt benutzte diesen Filmbeitrag, um daraus ein Zeitungsinterview zu konstruieren. Darin wird meine Antwort auf die Frage nach dem Zeitpunkt der Festlegung der Erhebungsparameter so dargestellt, als ob ich meinem Vorgänger ein Versäumnis unterstellen würde. Die Überschrift mit dem Zitat „das war nicht in meiner Legislaturperiode“ verstärkt diesen Eindruck. Im Radio L Interview mit dem Abgeordneten Thomas Lageder wird dieser Eindruck zusätzlich vermittelt.

Tatsächlich habe ich im Videointerview die Frage, warum man nicht schon in der ersten Leistungsvereinbarung solche Parameter festgelegt habe, nicht beantwortet, mit der Begründung, dass dies vor meiner Zeit als Bildungsministerin lag.

Ich habe anlässlich der Medienkonferenz Kommunikationsfehler eingeräumt und stehe auch klar dazu, dass ich den Stichtag für die Erhebung der Studierendenzahlen und damit auch die Erhebungsparameter klar definiert habe. Die Unterstellung des Abgeordneten Lageder im Radio L Interview, ich hätte die Auswirkungen dieser Umstellung gekannt und hätte bewusst den Landtag getäuscht, weise ich vehement zurück.

Es gehört nicht zu meinem Stil, Schuld von mir zu weisen und andere meiner statt in die Verantwortung zu ziehen. Deshalb wehre ich mich entschieden gegen solche Unterstellungen."

(pd/red)

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